Erster Tourismustag im Westerwald
Gastronomische Betriebe zeigten großes Interesse
Hachenburg. Der Westerwald Touristik-Service organisierte zum ersten Mal einen Tourismustag, der auf dem Gelände der Westerwald-Brauerei in Hachenburg stattgefunden hat. Der Tourismustag baute auf dem Grundgedanken „Wir Westerwälder“ auf und sollte das „Wir-Gefühl“ stärken. Ziel war es, die Vernetzung des Tourismus mit Gastronomie- und Hotelbetrieben zu optimieren. Touristinformationen und touristische Einrichtungen (Museen, Tierparks, Brennereien) hatten die Gelegenheit, sich und ihre Angebote vorzustellen. Mehr als 200 Personen nahmen die Gelegenheit wahr, gute Gespräche zu führen, bestehende Kontakte aufzufrischen und neue zu knüpfen.
Gemeinsam mit der DEHOGA und der IHK wurden gezielte Fachvorträge angeboten: Hagen Melzer (Projekt M) referierte über Trends im Rad- und Wandertourismus. Im Vortrag von Martin Schmitz über „Employer Branding“ ging es um die Positionierung eines Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber im Hinblick auf Mitarbeitergewinnung, -bindung und Aufbau des Unternehmensimages. Was muss, darf und was sollte auf einer Speise- und Getränkekarte stehen? Darüber referierte Josef Zolk. Der Vortrag von Thomas Zydeck befasste sich mit der Kennzeichnung von Lebensmitteln: Wie kann ein Gastronomiebetrieb die Verbraucher laut Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) über Nährwerte und die Herkunft allergischer Potenziale von Lebensmittelhändlern informieren?
In der anschließenden Regionalkonferenz begrüßte Landrat Achim Schwickert Vertreter aus Kommunen und Touristinformationen. Prof. Dr. Eisenstein von der FH Westküste stellte die Ergebnisse einer Zielgruppenanalyse vor, in der in Privathaushalten lebende deutschsprachige Personen im Alter von 14 bis 74 Jahren repräsentativ befragt wurden, welche Themen sie mit dem Westerwald in Verbindung bringen. Dabei kam heraus, dass Natururlaub und Wandern an erster Stelle stehen, gefolgt von Nordic Walking und Radfahren. Geschäftsführer Christoph Hoopmann: „Das Ergebnis bestätigt, dass wir mit unserer Marketing-Strategie richtig liegen. Etwas erstaunt hat uns jedoch, dass Wellness und Motorradfahren gar nicht mit dem Westerwald in Verbindung gebracht werden.“
Mit dem abschließenden „Wäller Abend“ ging ein erfolgreicher Tourismustag zu Ende. Sowohl der Heimatdichter Erwin Sohnius als auch die A-Capella-Formation „Schnüss“ aus Betzdorf und die Hachenburger Kirmesjungs (Hakijus) sorgten für ein kurzweiliges Unterhaltungsprogramm. Das Fazit des Tages: Der Westerwald hat sehr viel Potenzial, das er zielgruppengerichtet einsetzen muss. Das geht aber nur, wenn alle am Tourismus Beteiligten Hand in Hand arbeiten und die vorhandenen Synergien nutzen.
Ziel des Tourismustages in Hachenburg war es, die Vernetzung des Tourismus mit Gastronomie- und Hotelbetrieben zu optimieren.
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