Erste Sitzung des neuen Abfallwirtschaftsausschusses auf der Anlage in Linkenbach
Günstiges Preisniveau soll so weit wie möglich gehalten werden
Linkenbach. Nachdem der Erste Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach bei der Verabschiedung des alten Ausschusses für Umwelt und Abfallwirtschaft in der Abfallentsorgungsanlage Linkenbach eine durchaus positive Bilanz der geleisteten Ausschussarbeit ziehen konnte, trat nun das nach der Kommunalwahl neu zusammengesetzte Gremium ebenfalls in Linkenbach zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen und besichtigte dabei ausgiebig den Standort. Die Referenten der Abfallwirtschaft, Petra Knopp und Stefan Kraus, gaben einen Einblick in die neue Technik der Anlagen.
Nach der Besichtigung der umgebauten und sanierten Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) sowie des neuen Sozial- und Bürogebäudes erläuterte Abteilungsleiter Dietmar Kurz dem Fachausschuss die Aufgaben und die Organisationsstruktur der Neuwieder Abfallwirtschaft, die zwar Teil der Kreisverwaltung, jedoch mit eigener Wirtschaftsführung ist.
Der Abfallwirtschaftsdezernent Hallerbach skizzierte in der Sitzung die wichtigsten Aufgaben der kommenden Jahre. Dazu gehört die Prüfung der Frage, welche der in 16 Losen europaweit ausgeschriebenen Entsorgungsdienstleistungen verlängert, neu ausgeschrieben oder künftig eventuell rekommunalisiert, also mit eigenem Personal und damit in eigener Regie erbracht werden sollen. Hallerbach: „Damit obliegt dem Ausschuss wieder ein umfassendes Maßnahmenpaket mit mehreren Millionen Euro.“
Nachdem das letzte Ausschreibungsergebnis dem Landkreis deutliche Ersparnisse und für die Bürger sogar eine durchschnittlich achtprozentige Gebührensenkung gebracht hatte, soll dieses Niveau auch künftig so weit wie möglich gehalten werden. „Hier bewährte sich, dass der Kreis Neuwied zeitlich gut geplant und ausgeschrieben hat, denn die Ausschreibungsergebnisse fallen in anderen Kommunen zwischenzeitlich deutlicher teurer aus. Und dies wegen des fehlenden Wettbewerbs im regionalen Markt“, so Hallerbach.
Der bundesweite Trend liege derzeit in einer Kommunalisierung der Entsorgungsaufgaben. „So wurde erst kürzlich eine weitere kommunale Zusammenarbeit zur Verwertung der Bioabfälle in der Anlage des Rhein-Lahn-Kreises in Singhofen beschlossen, die eine langfristige Preisstabilität, eine ordnungsgemäße und hochwertige Verwertung und vor allem Entsorgungssicherheit verspricht“, ergänzte der Erste Kreisbeigeordnete.
Weitere Arbeitsschwerpunkte des neuen Umweltausschusses werden die Entwicklung und Begleitung des pädagogischen Konzeptes für den außerschulischen Lernort und der Übergang der Altdeponie Fernthal in die sogenannte Nachsorgephase sein. Hallerbach hob den Wunsch hervor, dass die bisher so erfolgreiche Arbeit künftig kontinuierlich weitergeführt wird und auch Entscheidungen über die Parteigrenzen hinaus einmütig getroffen werden können.
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