„Handeln mit gesundem Menschenverstand“
Der „beratende Unternehmer“ Bernd Reutemann hielt auf Einladung des Wirtschaftsforums Rengsdorf einen Vortrag im Kultur- und Jugendzentrum in Oberhonnefeld
Oberhonnefeld. Das Rengsdorfer Wirtschaftsforum ist dafür bekannt, dass es jährlich einen besonderen Referenten einlädt. In diesem Jahr ist es Philipp Jung gelungen, den „beratenden Unternehmer“ Bernd Reutemann für einen Vortrag im Kultur- und Jugendzentrum in Oberhonnefeld zu gewinnen. Der Vorsitzende des Wirtschaftsforums, Rolf Lück, konnte viele Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen. Er kündigte den Gast Reutemann als „einen Menschen, der laufend Ideen produziert“ an.
Mit seiner Einschätzung hatte Rolf Lück voll und ganz recht. Die Zuhörer erlebten ein wahres Feuerwerk an Ideen, die Reutemann unter den Oberbegriff „Handeln mit gesundem Menschenverstand“ stellte. Hieraus leitet Bernd Reutemann sein Handeln ab. Vieles ist klar, selbstverständlich und schon lange bekannt, aber keiner hält sich wirklich dran, wie die kleine Geste des „Danke“-Sagens. Vieles nehmen wir zu selbstverständlich hin, ohne uns darüber Gedanken zu machen. Wie empfindet unser Partner unser Handeln, sei es privat oder im Geschäft, darüber denkt der Einzeln kaum nach. Viele Beispiele hatte der Unternehmer für „das Danke“ parat.
In seinen Unternehmen herrschen drei Dinge vor: Ordnung, Sauberkeit und Disziplin. Reutemann setzt auf Qualität bei seinen Leistungen, denn er ist der Meinung „Qualität setzt sich durch. Die Guten werden die Schlechten überstehen.“ Der Erfolg in seinen Firmen gibt im Recht. So wurde er zum Beispiel im letzten Jahr als „Top Tagungshotelier“ ausgezeichnet. Sein Rat an die Zuhörer: „Weiterdenken, wo andere aufhören. Suchen Sie nach Dingen, in denen Sie einzigartig sind.“
Rolf Lück fand den Vortrag „exzellent und ambitioniert“ und bat Reutemann noch Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Der Beratungsprofi drehte jedoch den Spieß um und fragte die Besucher, was sie aus seinem Vortrag mitnehmen. Der Vortrag zeigte Wirkung, wie die Antworten widerspiegelten: „Ich werde mir aufschreiben, wie ich auf die Kunden wirken will und es dann auch umsetzten.“ oder „Sie haben mir Mut gemacht, ich werde mich nach meiner Mutterzeit selbständig machen.“
