Weltgebetstag der Frauen
„Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen“
kfd Horhausen und der Frauenhilfe Honnefeld feierten ökumenisch
Horhausen/Oberhonnefeld. Unter dem Motto „Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen“ feierten Frauen der kfd Horhausen und der Frauenhilfe Honnefeld ökumenisch den diesjährigen Weltgebetstag. Was heißt es, die Heimat verlassen zu müssen und plötzlich „fremd“ zu sein?
Diese Frage stellten sich Frauen aus Frankreich, welche die diesjährige Gottesdienstordnung vorbereitet hatten. In über 170 Ländern der Welt kamen Frauengruppen unterschiedlicher christlicher Konfessionen mit Gebeten, Liedern und kreativer Gestaltung unter der Schirmherrschaft der Französinnen zusammen.
So war es auch in Oberhonnefeld. Um 14.30 Uhr trafen sich die Frauen beider Konfessionen zu einem Informationsnachmittag über Frankreich im Gemeindehaus. Ein buntes Programm wartete schon auf die Besucherinnen. Unter anderem wurde erarbeitet, mit welchen Begriffen die beiden Länder verbunden sind, zum Beispiel Käse, Autos, Wein, Lavendel, „Der kleine Prinz“, Edith Piaf, Kräuter der Provence, Parfüm, Flammkuchen und vieles mehr. Es gab eine Meditation und ein Anspiel: „Wenn wir fremd sind, zum beispiel in Afrika“.
Nach der wohlverdienten Kaffeepause wurde Frankreich mit Unterstützung von Bildern vorgestellt, und eine Abhandlung über „Seid heilig“ beendete das Programm. Zwischen den einzelnen Programmpunkten wurden Lieder geübt, die im späteren Gottesdienst gesungen werden sollten.
Die Resonanz bei den Besucherinnen und bei den Aktiven war sehr positiv. Alle waren einhellig der Meinung: „Es war ein gelungener Nachmittag“.
