Allgemeine Berichte | 30.07.2013

Vorbildliche Lösung in Bonefeld ermöglicht umfassende Teilhabemöglichkeiten

Immer mehr Wahllokale im Landkreis sind barrierefrei

Für alle Generationen nutzbar: Rampenlösung für Rollator, Rollstuhl, Kinderwagen und Dreirad. (V.l) Hans-Werner Breithausen, Claus Gördes, Andrea Oosterdyk, Horst Hachenberg und Landrat Rainer Kaul.  Privat

Bonefeld. „Mit dem Bau einer Rampe an der alten Schule haben sich Bürgermeister Claus Gördes und der Gemeinderat der Ortsgemeinde Bonefeld vorbildlich um die Belange älterer sowie mobilitätseingeschränkter Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht,“ so die einhellige Meinung von Landrat Rainer Kaul, Verbandsbürgermeister Hans-Werner Breithausen, Büroleiter Horst Hachenberg und der Behinderten- und Seniorenbeauftragten Andrea Oosterdyk anlässlich der Besichtigung der neuen Zugangsmöglichkeit in die alte Schule, die demnächst auch wieder als Wahllokal - nunmehr barrierefrei - für die anstehende Bundestagswahl genutzt werden wird. „Unsere Gesellschaft wird älter und wir werden weniger. Die Frage der Mobilitäts- und Beteiligungsmöglichkeiten für alle Altersgruppen wird immer mehr über die Attraktivität einer Gemeinde entscheiden. Je besser diese Teilhabemöglichkeiten für alle Bürgerinnen und Bürger ermöglicht und deren Potenzial für die Gemeinde erschließt, umso besser ist sie für den demografischen Wandel aufgestellt,“ ist Landrat Kaul überzeugt. „Auch wir halten die Kosten von rund 20.000 Euro für die Rampe für eine gute Investition in die Zukunft unseres Ortes und des ländlichen Raumes“, ergänzt Bürgermeister Claus Gördes. Schließlich sei die alte Schule ein Mittelpunkt des Ortes. „Hier finden Ratssitzungen statt, sie wird von Vereinen und Familien des Ortes für Feierlichkeiten genutzt und sie eignet sich nunmehr hervorragend als Wahllokal“, unterstreicht Claus Gördes die Notwendigkeit einer barrierefreien Zugangsmöglichkeit von gemeindeeigenen Gebäuden für alle Bevölkerungsgruppen. Im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl am 22. September haben die Gemeinden für jeden Stimmbezirk einen Wahlraum festzulegen. Dieser soll entsprechend der Landeswahlordnung nach Möglichkeit in gemeindeeigenen Räumen eingerichtet werden und so beschaffen sein, dass alle Stimmberechtigte, insbesondere behinderte Menschen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen die Teilnahme an der Wahl erleichtert wird. Im Vergleich zur letzten Bundestagswahl wurden im Landkreis Neuwied viele Verbesserungen vorgenommen, sei es durch bauliche Veränderungen wie hier in Bonefeld oder durch die Verlegung in eine andere Räumlichkeit, „ äußert sich Landrat Kaul zufrieden aus der Perspektive des Kreiswahlleiters. „Zur Landtagswahl 2011 haben wir erstmalig auf der Kreishomepage mit Unterstützung der Wahlämter bei Stadt Neuwied und den Verbandsgemeinden eine Übersicht über die Zugangsmöglichkeiten zum Wahlraum im Landkreis erstellt. Dazu wurden die nicht barrierefreien Räumlichkeiten kenntlich gemacht, damit die Bürgerinnen und Bürger mit Mobilitätseinschränkungen sich selbst vorab gezielt informieren könnten, ob das Wahllokal für sie erreichbar ist. Dieses Verzeichnis wird derzeit aktualisiert,“ so Behinderten- und Seniorenbeauftragte Andrea Oosterdyk. Die Übersicht ist auf der Kreisseite www.kreis-neuwied.de - Aktuelles- Button „Barrierefreie Wahllokale in Stadt und Kreis Neuwied“ abrufbar.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Neuwied

Für alle Generationen nutzbar: Rampenlösung für Rollator, Rollstuhl, Kinderwagen und Dreirad. (V.l) Hans-Werner Breithausen, Claus Gördes, Andrea Oosterdyk, Horst Hachenberg und Landrat Rainer Kaul. Foto: Privat

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