Politik | 01.10.2014

Wahlen zum Beirat für Integration und Migration

Kandidatinnen und Kandidaten gesucht

Bewerbungsfrist endet am 6. Oktober

Für die Wahlen zum Beirat für Integration und Migration am 23. November werden Kandidatinnen und Kandidaten gesucht. Ende der Bewerbungsfrist ist der 6. Oktober. Hierauf weist die Integrationsbeauftragte des Landkreises Neuwied, Andrea Oosterdyk hin und wirbt für eine rege Teilnahme.privat

Neuwied. Für die Wahlen zum Beirat für Integration und Migration am 23. November werden Kandidatinnen und Kandidaten gesucht. Das Ende der Bewerbungsfrist ist der 6. Oktober. Hierauf weist die Kreisverwaltung Neuwied hin. „Integration ist eine Aufgabe, an sich alle gesellschaftlichen Gruppen beteiligen müssen, damit sie gelingt. Daher war die Initiative der Landesregierung, die die Ausländerbeiräte in Rheinland-Pfalz zu Beiräten für Migration und Integration weiterentwickelt hat und dieses Gremium breiter aufzustellen, notwendig und richtig“, betonte Landrat Rainer Kaul als Kreiswahlleiter. Gerade wer eigene Erfahrungen mit Migration gemacht hat, sei besonders aufgerufen, im Beirat mitzuarbeiten, um seine besonderen Erfahrungen und Sichtweisen in die Integrationsarbeit einzubringen, heißt es in einer Pressemitteilung. Am Sonntag, 23. November, finden landesweit in vielen Städten und Landkreisen die Wahlen dazu statt. Im Landkreis Neuwied werden sogar zwei Beiräte gewählt, denn die Stadt Neuwied hat einen eigenen Beirat eingerichtet und somit können die städtischen Wähler an zwei Wahlen teilnehmen. Ab sofort können Wahlvorschläge bis zum Stichtag 6. Oktober, bis 18:00 Uhr, bei der Kreisverwaltung Neuwied, Wahlamt, Wilhelm-Leuschner-Straße 9, eingereicht werden. Die gleiche Frist gilt für die Wahl des Stadtbeirates. Hier sind jedoch die Wahlvorschläge im Wahlamt der Stadtverwaltung Neuwied, Engerser Landstraße 17, einzureichen. „Wahlberechtigt sind nicht nur Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Auch Spätaussiedler, eingebürgerte Ausländerinnen und Ausländer, oder hier geborene Kinder mit deutschem Pass, deren Eltern eine andere Staatsangehörigkeit haben, können sich an der Wahl zum Beirat beteiligen, aber auch selber kandidieren“, erklärt die Integrationsbeauftragte des Landkreises Neuwied, Andrea Oosterdyk. Bürger ohne Migrationshintergrund, die sich gerne in diesem Aufgabengebiet engagieren möchten oder die einen fachlich-beruflichen Hintergrund haben, sind als Kandidatinnen und Kandidaten wählbar. Auch Organisationen, darunter auch Schulen, Parteien und Wählergruppen können Wahlvorschläge mit bis zu zehn Personen einreichen. Erstmalig können auch Jugendliche ab 16 Jahren wählen und für den Beirat kandidieren. Diese erweiterten Möglichkeiten sind vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht bewusst. Jeder, der sich für das Thema Integration und Migration interessiert und sich hier engagieren möchte, kann sich als Kandidat oder Kandidatin für den Beirat aufstellen lassen. „Angesprochen sind auch die Praktiker aus der Integrations- und Migrationsarbeit, die aus ihrer fachlichen Sicht viele Impulse und neue Ideen für ein besseres Miteinander in die Ratsarbeit einfließen lassen können“, so Landrat Rainer Kaul. Der neu zu bildende Beirat besteht aus insgesamt 15 Mitgliedern, von denen 10 am 23. November gewählt werden. Fünf weitere Personen werden vom Kreistag berufen.

Die Formulare für die Kandidatur gibt es in der Kreisverwaltung Neuwied, Zimmer 7 bei Andrea Oosterdyk. Für Informationen und Entgegennahme der Wahlvorschläge/Bewerbungen stehen als Ansprechpartner in der Kreisverwaltung Neuwied Andrea Oosterdyk, Tel. (0 26 31) 80 31 29, Klaus Wasem, Tel. 80 33 27 und Dieter Reimann, Tel. 80 33 75, zur Verfügung.Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

Für die Wahlen zum Beirat für Integration und Migration am 23. November werden Kandidatinnen und Kandidaten gesucht. Ende der Bewerbungsfrist ist der 6. Oktober. Hierauf weist die Integrationsbeauftragte des Landkreises Neuwied, Andrea Oosterdyk hin und wirbt für eine rege Teilnahme.Foto: privat

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