Allgemeine Berichte | 22.11.2014

Kinder und Schule profitieren von Streuobstprogramm des Kreises Neuwied

Kinzingschule Neuwied erhält einen Sortengarten

Von fleißigen Schülern, den Fachlehrern Thomas Wildner und Harald Hollmann mit Unterstützung von Culterra Berufsbildungswerk Neuwied wurden auf dem Außengelände der Kinzingschule Neuwied verschiedene Streuobstsorten und Beerensträucher gepflanzt und so ein „essbarer Schulgarten“ geschaffen. privat

Neuwied. Von fleißigen Schülern, den Fachlehrern Thomas Wildner und Harald Hollmann mit Unterstützung von Culterra, Berufsbildungswerk Neuwied wurden auf dem Außengelände der Kinzingschule Neuwied verschiedene Streuobstsorten und Beerensträucher gepflanzt und so ein „essbarer Schulgarten“ geschaffen. Die besondere ökologische Bedeutung der Streuobstwiesen hatte die Untere Naturschutzbehörde bei der Kreisverwaltung Neuwied dazu veranlasst, die Erhaltung und Wiederbelebung der alten Streuobstbestände im Landkreis Neuwied als ein Schwerpunktthema im Bereich Naturschutz zu wählen. „Im Streuobstkonzept des Landkreises Neuwied bilden Neupflanzungen in der Umgebung von Schulen und Kindergärten einen besonderen Schwerpunkt. Rund um die Schulen befinden sich meist noch einige öffentliche Grünflächen, auf denen wir Ausgleichsmaßnahmen für vorgenommene Eingriffe an anderer Stelle durchführen können. Wir wollen mit diesem Projekt auch die jüngere Generation erreichen. Viele Kinder sind heute nicht mehr mit der Natur vertraut und sie wissen oft, nicht mehr wo die Lebensmittel herkommen“, so Achim Hallerbach, 1. Kreisbeigeordneter des Landkreises Neuwied. Der Landkreis fördert nachhaltiges Lernen, indem er direkt vor dem Lebensumfeld in der Schule für gesunde Lebensmittel durch Pflanzungen von Obst im Schulbereich wirbt. „Dadurch wird die Wertigkeit des regionalen Lebensmittels Apfel in den Mittelpunkt gestellt und haptisch erlebbar“, ergänzt Hallerbach. „Durch Naturbeobachtungen und Arbeiten in der Natur erweitern Kinder ihre sinnlichen Erfahrungen, ihre Wahrnehmungs-, Gestaltungs- und Ausdrucksfähigkeit, sie gelangen durch Naturerlebnisse und den Umgang miteinander zu mehr sozialer Kompetenz. Naturerlebnisse und Naturerfahrungen leisten einen wesentlichen Betrag zu der Entwicklung zu einem reifen, verantwortungsbewussten, erfüllten und glücklichen Menschen. Empathie, so wichtig in einer menschenwürdigen Gesellschaft, lernen Klein und Groß besonders durch Kontakte mit Natur, mit Tier und Pflanzen“, lobt die Schulleiterin Frau Andrea Regel die Initiative des Kreises. An der Kinzingschule gibt es bereits ein Gartengelände und eine größere Freifläche im vorderen Schulbereich, die Platz für die neuen Pflanzungen bietet. Im Innenbereich wurde vor Jahren schon einmal eine kleine Gartenfläche angelegt, die wieder nutzbar gemacht werden sollte. Die Schule hat Gartenbauunterricht und Kochunterricht, sodass dieses Thema gut in den Schulalltag eingebunden werden kann. „Dankenswerterweise übernimmt Culterra, Berufsbildungswerk Neuwied unter der Leitung von Christoph Honnef im Rahmen der Kooperation mit der Kinzingschule die Pflanzungen und die nachhaltige Pflege. So wird den Schülern ein Berufsfeld aufgezeigt, das sie später wahrnehmen können und den eigenen Auszubildenden des Berufsbildungswerkes eine Möglichkeit gegeben am Objekt zu üben;“ so Hallerbach. Bei der Pflanzaktion hatte Andrea Bauer, die Produktleiterin für Waldinformation, Umweltbildung und Walderlebnis vom Forstamt Dierdorf verschiedene Apfelsorten mitgebracht, erläuterte ihre Verarbeitung und ließ die Schüler die verschiedenen Geschmacksrichtungen testen. Ina Heidelbach, Umweltreferentin bei der Kreisverwaltung Neuwied, lobt die gute Zusammenarbeit aller Akteure: „Wir freuen uns, dass die Schulleiterin Frau Andrea Regel und Frau Claudia Kosel als Konrektorin das Thema, Schüler an gesundes Obst heranzuführen und ihnen gleichzeitig Berufsperspektiven aufzuführen ebenfalls sehr am Herzen lagen. Mit Ihnen wurde der Pflanzplan abgesprochen und zur Erntezeit sollen die eigenen Früchte den Speiseplan der Schulküche bereichern und so die Schüler auf den Geschmack an solchen gesunden Nahrungsmitteln bringen.“

Von fleißigen Schülern, den Fachlehrern Thomas Wildner und Harald Hollmann mit Unterstützung von Culterra Berufsbildungswerk Neuwied wurden auf dem Außengelände der Kinzingschule Neuwied verschiedene Streuobstsorten und Beerensträucher gepflanzt und so ein „essbarer Schulgarten“ geschaffen. Foto: privat

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