Heimatmuseum Großmaischeid
Längst vergessene Zeit
Geöffnet am 2. August, 15 bis 17 Uhr
Großmaischeid. Auch in diesem Jahr wartet das Heimatmuseum in Großmaischeid wieder mit neuen Attraktionen für Jung und Alt auf. Es öffnet wieder seine Pforten am Sonntag, 2. August, von 15 bis 17 Uhr. Längst vergessene historische Geräte wie die Siebwindfege - im Mäschder-Land besser unter der Bezeichnung „Fache“ bekannt - zur Reinigung des Getreides oder die anschließend benötigte Schrotmühle sind sowohl in Originalgröße funktionsfähig und im Betrieb, als auch im Modellmaßstab zu bestaunen. Zu sehen ist auch die Großmutter am Spinnrad, wie sie sich mechanisch bewegt und mit großer Ausdauer aus der Schurwolle das Garn spinnt. Zahlreiche weitere, teils lebensgroße Figuren gehen ihrer altertümlichen Arbeit nach. So dengelt der Bauer vor der Ernte mit dem Hammer bedächtig seine Sense und die Bäuerin schlägt mühsam im Butterfass die Butter. All die typischen Arbeiten der Bauersleute der Region sowie die der alten und häufig schon ausgestorbenen Handwerksberufe aus der guten alten Zeit sind natürlich auch im kleinen Maßstab mit bewegten Figuren zu beobachten.
Nach Vereinbarung ist der Besuch im Heimatmuseum auch zu anderen Zeiten möglich, Terminvereinbarungen bei Bernhard Spohr, Tel. (0 26 89) 53 12.
