Der Mammographie-Screening-Bus kommt wieder nach Dierdorf
Mobile Brustkrebsfrüherkennung
Vom 1. Februar bis 3. März
Dierdorf. Vom 1. Februar bis 3. März kommt der Mammographie-Screening-Bus wieder nach Dierdorf und wird dort für fünf Wochen in der Johanniterstraße am Krankenhaus Station machen. Alle Frauen von 50 bis 69 Jahren aus nachfolgenden Ortschaften haben in diesem Zeitraum die Möglichkeit, quasi vor der Haustür am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm teilzunehmen: 56249 Herschbach, 56269 Dierdorf, 56269 Marienhausen, 56271 Dierdorf, 56271 Maroth, 56271 Mündersbach, 56276 Stebach und 56307 Dernbach. Nach dem Standort Dierdorf wird das Mammobil Anfang März nach Selters ‚umziehen‘.
Bus ist mit modernstem Mammographiegerät ausgestattet
Mit einem Vorlauf von cairca drei Wochen werden die Frauen über ihren persönlichen Untersuchungstermin informiert. „Sollte eine anspruchsberechtigte Frau aus den vorgenannten Postleitzahlenbereichen bis Mitte Februar keine Einladung erhalten haben, soll sie nicht länger warten, sondern sich über das Screening-Telefon (0 63 21) 96 74 04 0 einen Termin geben lassen“, raten die beiden Programmverantwortlichen Ärzte des Screening-Programms Mittelrhein, Dr. Toni Vomweg und Dr. Jochen Schenk. Zur Screening-Untersuchung ist nur die Versichertenkarte mitzubringen. Der Screening-Bus ist montags bis donnerstags von 7.30 bis 12.15 Uhr und von 13.15 bis 16.20 Uhr besetzt; freitags ist das Mammobil von 7:30 bis 12:30 Uhr geöffnet.
Der Bus ist mit einem hochmodernen Vollfeld-Mammographiegerät ausgestattet, das durch seine sehr hohe Kontrastauflösung und spezielle Bearbeitungsprogramme eine sehr gute Beurteilung der Brust ermöglicht. Die Aufnahmen der Brust werden von speziell ausgebildeten radiologischen Fachkräften gemacht.
Früh erkannter Brustkrebs ist in den meisten Fällen heilbar
Da beim Screening jede Mammographie von zwei besonders erfahrenen Radiologen angeschaut wird, bekommen die Frauen innerhalb von circa sechs Werktagen nach der Untersuchung das Ergebnis schriftlich mitgeteilt. „Zeigt sich im Röntgenbild ein unklarer Befund, wird die Frau zur Abklärung in die Praxis eingeladen. Bei etwa 80 Prozent dieser Nachuntersuchungen kann meist direkt Entwarnung gegeben werden“, weiß Dr. Toni Vomweg aus Erfahrung.
Dr. Jochen Schenk nennt neueste Zahlen zum Mammographie-Screening. „Die Brusttumoren, die wir im Screening finden, sind in 82 Prozent der Fälle unter zwei Zentimeter groß und zu 79 Prozent sind noch keine Lymphknoten befallen. Diese positive Bilanz lässt sich aus einem aktuellen Evaluationsbericht der Kooperationsgemeinschaft Mammographie ziehen.“
Und die beiden Radiologen machen deutlich: „Mit der Mammographie-Früherkennungs-Untersuchung können wir Brustkrebs nicht verhindern, aber durch die regelmäßige Teilnahme alle zwei Jahre kann in den meisten Fällen Brustkrebs sehr früh erkannt und damit gut behandelt und vielfach geheilt werden.“
Infos und Termine auch über Screening-Telefonservice
Informationen und Termine gibt es unter Tel. (0 63 21) 96 74 04 0 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr; Freitag von 8 bis 14 Uhr) oder per E-Mail info@zs-rlp.de und Fax (0 63 21) 89 32 06. Alles Wissenswerte über das Mammographie-Screening-Programm Mittelrhein findet sich auch unter www.mammographie-mittelrhein.de.
Pressemitteilung des
Mammographie-Screening-
Programms Mittelrhein
