Gefahr von Wohnungseinbrüchen steigt
Verdächtige Wahrnehmungen frühzeitig melden
Polizei führt erste Beratungsaktion mit Einsatz des Sicherheitsmobils durch und geht von Haus zu Haus
Neuwied. Seit Jahren steigt im Winterhalbjahr die Gefahr, Opfer eines Wohnungseinbruchs zu werden. Gerade die nun früher einbrechende Dunkelheit nutzen die darauf spezialisierten Täter aus, um unerkannt in Wohnungen und Häuser einzudringen. Bisher wurden im Oktober bei den Dienststellen im Kreis Neuwied 13 Taten angezeigt. Mit einem jährlich angepassten Bekämpfungskonzept versuchen Polizeibeamtinnen und -beamte der Dienststellen der PD Neuwied, diese Einbrüche zu verhindern und die Tätergruppierungen zu bekämpfen. Dazu werden die gefährdeten Wohngebiete in den Abendstunden verstärkt bestreift. Eine dauernde Präsenz in allen Gebieten ist allerdings nicht möglich, sodass die Polizei unbedingt auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen ist. Die frühzeitige Mitteilung von verdächtigen Wahrnehmungen kann Einbrüche verhindern oder aber wichtige Ermittlungsansätze für die Fahndung und die Aufklärung liefern.
Beamte der Dienststellen der Polizeidirektion Neuwied führten mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei Beratungsgespräche an den Haustüren der Bürger und an Einkaufszentren durch. Dabei gaben die Beamten Tipps, wie man sich und sein Haus vor ungebetenen Besuchern schützen kann, und vermittelten auch gerne eine kostenlose Beratung durch das „Zentrum Polizeiliche Prävention“ beim PP Koblenz.
Kostenlose Beratung
Interessierte können sich jederzeit an ihre örtliche Polizeidienststelle oder das „Zentrum Polizeiliche Prävention“ beim PP Koblenz, Tel. (02 61) 1 03-1, beratungszentrum.koblenz@polizei.rlp.de, wenden. Einen ersten Überblick über Möglichkeiten von Sicherungsmaßnahmen gibt es auch unter www.polizei-beratung.de.
Weitere Beratungsgespräche im Kreis Neuwied - in den Verbandsgemeinden Rengsdorf und Dierdorf - sind im November geplant.
Polizeidirektion
Neuwied
