Traktorentreffen in Isenburg
Viele bekannte Marken waren zu bestaunen
Isenburg. Zum vierten Mal hatte der Gesangverein und der Heimat- und Verschönerungsverein zum großen Traktorentreffen nach Isenburg eingeladen. Traktoren aus sieben Jahrzehnten standen am Vatertag auf und um den Hof der ehemaligen Schule von Isenburg. Dieses Jahr waren rund 70 Traktoren aus dem ganzen Kreis Neuwied und den angrenzenden Kreisen gekommen. Ein neuer Rekord. Das älteste Fahrzeug das zu sehen war, wurde im zweiten Weltkrieg gebaut. Daneben gab es auch neue, leistungsstarke Traktoren zu erblicken. Zu bestaunen waren viele bekannte Marken, wie Eicher, Fendt, Deutz, Porsche, Lantz, Mc Cormick, aber auch weniger bekannte wie ein Hürlimann. Eingefleischte Fans wussten, dass dieses Modell in der Schweiz zu Hause ist. Auch Exemplare der bayrischen Traktorenmarke Schlüter waren zu sehen. Dieses Unternehmen gibt es heute nicht mehr. Nur noch Fanclubs halten die Erinnerung an das 1898 von Kommerzienrat Anton Schlüter gegründete Unternehmen hoch. In Grüppchen standen die Traktorenfans mit leuchtenden Augen um die alten Nutzfahrzeuge herum und fachsimpelten.
Bei den Holz-Selbsterwerbern stand eine neuwertige Maschine im Mittelpunkt, die ohne körperliche Anstrengung des Besitzers aus einem Baumstamm ofenfertige Holzscheite produziert.
Kurz nach Mittag setzten sich die Traktoren in Bewegung und die Besitzer und Begleiter fuhren eine Runde durch das Dorf. Für Begleitung und Absperrung sorgte die Kleinmaischeider Feuerwehr. Nachmittags wurde es richtig voll, denn viele nutzten das gute Wetter aus und statteten dem Treffen einen Besuch ab. Gab es doch neben Gegrilltem unter anderem auch eine reiche Kuchenauswahl.
Familienausflug nach Isenburg zum Traktortreffen.
