Seniorenbeirat berichtet über seine Arbeit
Vieles wurde getan - Vieles bleibt noch zu erledigen
Dierdorf. Der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Dierdorf traf sich vor Kurzem mit dem Stadtbürgermeister Thomas Vis zu einem Abstimmungsgespräch zum Thema "Barrierefreie Stadt und Stadtteile". In dem zurückliegenden Jahr wurden durch Anregungen und Verbesserungsvorschlägen seitens des Seniorenbeirats einige Änderungen in der Stadt und in den Gemeinden umgesetzt. Rückblickend wurden die abgeschlossenen Projekte, wie die Neugestaltung der Friedhofswege mit entsprechenden seniorengerechten Übergängen und die von der Stadt umgesetzten Markierungen für die Fahrbahnüberquerungen betrachtet. Diese Markierungen stellen eine wesentliche Erleichterung für ältere Menschen dar.
Auch die Themen Sicherstellung der ärztlichen Versorgung, sowie die Nahversorgung mit Lebensmittel wurde eingehend besprochen. Die Stadt wird sich auch zukünftig in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat verstärkt mit diesen Herausforderungen befassen. Abschließend zeigte Stadtbürgermeister Thomas Vis den Seniorenbeiratsmitgliedern, die bei der letzten Baumaßnahme (Einfahrt Marktstraße und Parkplätze Untertorstraße) umgesetzten Maßnahmen vor Ort, wie Behindertenparkplätze und Überquerungshilfen die dort geschaffen worden waren. Alle Bürgermeister und Ortsvorsteher der Verbandsgemeinde werden vom Seniorenbeirat zu einem Gespräch und Informationsaustausch sukzessive aufgesucht.
Dierdorfer Tafel
Der Seniorenbeirat gab erneut, den Anstoß zur Gründung einer "Dierdorfer Tafel" für die Verbandsgemeinde Dierdorf. Die Verhandlungen über die Gründung einer Tafel wurden schon in mehreren Gremien der Verbandsgemeinde geführt und laufen noch.
In der Gemeinde Großmaischeid wurde die "Stolperstelle" am Ende der Beetstraße markiert, die Stufenmarkierungen im Bereich der Kirche wurden erneuert, der Friedhof bekam eine Umzäunung, die beschädigten Verbundpflastersteine am Bürgerhaus wurden ausgetauscht, und die Zusage, dass im Rahmen der Innenrenovierung der Kirche ein Seiteneingang barrierefrei und der andere Seiteneingang mit einem Geländer ausgestattet wird, liegt auch vor.
Landesseniorenvertretung Rheinland-Pfalz,
Im Rahmen Ihrer Seniorenbeiratsarbeit hatten Wolfgang Bayer und Jochen Schumacher an dem 14. Seniorenforum der Landesseniorenvertretung Rheinland-Pfalz, im Plenarsaal des Landtags in Mainz, teilgenommen. Auf diesem Forum stellte sich der neue Sozialminister Alexander Schweitzer, mit einem Grußwort vor und forderte, dass in allen Gemeinden barrierefreie und altersgerechte Wohnprojekte entstehen müssen, damit die Senioren in Ihrem sozialen Umfeld bleiben können. Er würdigte die ehrenamtlich geleistete Arbeit der Landesseniorenvertretung Rheinland-Pfalz und der kommunalen Seniorenbeiräte. Aktueller Schwerpunkt der Veranstaltung war die Verabschiedung von Wahlprüfsteinen des Vorstandes der Landesseniorenvertretung Rheinland-Pfalz mit den Kernthemen der aktuellen Seniorenpolitik im Hinblick auf die Kommunalwahl im Mai 2014. Mittlerweile gibt es 94 kommunale Seniorenbeiräte im Land. "Wünschenswert wären kommunale Seniorenbeiräte in jeder kreisfreien Stadt, jedem Landkreis und in den Verbandsgemeinden, denn kommunale Seniorenbeiräte sind als Interessenvertretung der älteren Menschen vor Ort ein bedeutsames Gremium in den Gemeinden", so der Minister abschließend. Über Wohnen im Alter im Wandel der Zeit referierte Dr. Henning Scherf, Bürgermeister a. D. von Bremen.
Ausschuss "Wohnen und Leben im Alter"
Die Pressemitteilung vom Ortsbürgermeister Uwe Engel und der SPD-Fraktion über die Anregung zur Gründung eines Ausschusses "Wohnen und Leben im Alter in Großmaischeid" triff voll die Aussage des Sozialministers Alexander Schweitzer und hat die volle Unterstützung des Seniorenbeirates. Der Seniorenbeauftragte Wolfgang Bayer weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass die Kreuzung an der Kirche keine Fußgängerüberwege hat und schon gar nicht barrierefrei ist. Aus dem Ortskern müssen alle, die zu den Banken, zum Arzt, zur Apotheke oder zum Einkaufen, über diese Kreuzung. Dies ist für Senioren mit oder ohne Rollatoren, für Bürger mit Kinderwagen und Kinder lebensgefährlich. Hinzu kommt noch das falsche Parken auf den Gehwegen gerade in diesem sensiblen Bereich und an anderen gefährlichen Stellen in der Gemeinde, durch die die Gehwege blockiert werden. Alle Stadtteile und Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Dierdorf, die noch nicht im Seniorenbeirat vertreten sind, sollten zeitnahe einen Seniorenbeauftragten benennen, der die Interessen Ihrer Senioren vertritt. Nur so kann auch in diesen Orten, etwas für die Senioren bewegt werden.
Pressemitteilung
Seniorenbeirat
Verbandsgemeinde Dierdorf
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