Laternenfest in Hümmerich
Vorbereitung auf das Martinsfest
Kinder bastelten mit ihren Eltern Laternen und übten im Musikgarten Lieder ein
Hümmerich. Kürzlich trafen sich die Musikgarten-Kinder mit ihren Müttern zum Laternenfest im Dorfgemeinschaftshaus in Hümmerich. Auch eine Großmutter und ein Vater waren dabei. Der Musikgarten Höfer hat in diesem Jahr das Laternenfest ins Leben gerufen. In der Vorbereitungszeit auf das Fest des heiligen Martin wird in den Kindergärten, Grundschulen und bei vielen Familien zu Hause fleißig gebastelt. Wunderschöne Laternen werden von Kindern und Eltern gemeinsam hergestellt. Sie sind oft bunt, groß oder klein, aus verschiedenen Materialien, sehr vielfältig, und auf alle Fälle ist jede ein besonderes Einzelstück. An diesem Abend konnte man die Maus aus der „Sendung mit der Maus“, eine Eule, ein Pferd, einen Eisbären, eine Fee oder Elfe, eine Blume, ein gelbes Vögelchen mit buntem Haarschopf und viele weitere Laternen sehen. Auch das Dorfgemeinschaftshaus in Hümmerich war besonders auf diesen Anlass vorbereitet. Herbstlaub aus Fingermalfarben schmückte die Fenster, und auch Sabine Höfer hatte viele Laternen aus ihrer eigenen Herstellung und Sammlung und weitere von Kindern aus ihrem Freundeskreis als Leihgabe mitgebracht. In Vorbereitung auf dieses Fest waren auch die Eltern der Musikgarten-Kinder angesprochen worden und konnten mit weiteren Laternen zur Deko beitragen.
So kam eine wunderschöne Sammlung zusammen, die, ergänzt durch viele kleine Windlichter aus einlaminierten Servietten, gemeinsam um die Wette leuchtete und das Dorfgemeinschaftshaus stimmungsvoll schmückte. Jedes Kind durfte seine Laterne zeigen. Viele wollten etwas dazu erzählen. Sabine Höfer fragte die Kinder nach Farben und wer beim Basteln geholfen hatte. Denn wer sich so viel Arbeit macht und statt einer gekauften Laterne selbst ein tolles Einzelstück mitgebracht hatte, sollte dafür auch Anerkennung erhalten. Und so konnten die geduldigen Eltern und die fleißigen kleinen Hände über das gemeinsame Basteln hinaus auch zeigen, was sie erreicht hatten.
Während sonst alle mit Rutschsocken auf einem großen Teppich sitzen, wenn der Musikgarten da ist, wurde am letzten Dienstag einmal auf Stühlen gesessen. Aber wie üblich wurde natürlich Musik gemacht. Laternenlieder wie „Ich geh mit meiner Laterne“, „Sankt Martin“, „Durch die Straßen auf und nieder“ und das eher nicht so bekannte „Abends, wenn es dunkel wird“ hatte Sabine Höfer in möglichst großen Lettern an der Wand aufgehängt. So konnten alle mitsingen, selbst wenn es Textunsicherheiten gab. Wer hat schon aus dem Stand alle fünf Strophen des St.-Martins-Liedes bereit? Trommeln begleiteten das „Rabimmel, rabammel, rabumm, bumm, bumm“, und auch Rasseleier kamen zum Einsatz. Die Kinder zogen mit ihren Laternen in der Hand durch den Saal. Die Geschichte vom kleinen Käfer und dem Ahornblatt erzählte davon, dass kleine Dinge für jemanden die Welt bedeuten können, wie es auch der halbe Mantel für den Bettler bedeutet hat. Zum guten Schluss durfte der allseits bekannte und beliebte Tanz auf das Lied „Tumba, Tumba“ nicht fehlen.
Eine Stunde geht ganz schön schnell vorüber, wenn man Musik macht. Als die Kinder sich noch alle ein Windlicht zur Erinnerung an das Laternenfest zum Mitnehmen ausgesucht hatten, gingen die kleinen und großen Bastler nach Hause. Ein Kind muss wohl auf dem Heimweg gefragt haben, warum denn Sankt Martin nicht da war. Dem wird die junge Dame dann beim Martinsumzug noch begegnen und mit ihren Freunden und Eltern viele Lieder singen können. Und im nächsten Jahr werden sie vermutlich alle eine neue Laterne basteln.
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