Melsbach weiht Kunstrasenplatz ein
Was lange währt, wird endlich gut
Melsbach. Strahlende Gesichter bei den Verantwortlichen des Vereins und bei den Politikern der Gemeinde. Gemeinsam konnten sie ihren Kunstrasenplatz einweihen. Etwas unglücklich war, dass die Veranstaltung parallel zur Einweihungsfeier des Platzes in Thalhausen lief. Wie der Abteilungsleiter Fußball des „SV Melsbach 1919 e.V.“, Holger Klein erläuterte, beliefen sich die Kosten für den Platz auf 550.000 Euro. Davon hat der Verein 50.000 Euro an Eigenleistung erbracht. Weit über 1.000 Stunden haben Vereinsmitglieder in den Bau ihres Platzes investiert. Insbesondere sein Vater, Wolfgang Klein, war jeden Tag auf dem Platz und arbeitete teils alleine. Finanziert hat die Gemeinde Melsbach den Platz. Zuschüsse gab es keine. Im Dezember 2012 fiel der Entschluss im Gemeinderat Melsbach, die Finanzierung des Platzes zu übernehmen. Fördermittel gab es keine. Der erste Beigeordnete Jürgen Rose kümmerte sich sehr stark um die Umsetzung der Maßnahme. Er gab einen kurzen Abriss über die Bauphase und war sich sicher, dass „die vorbildliche Jugendarbeit jetzt noch besser fortgeführt werden kann“. Rose berichtet weiter, dass der Finanzrahmen eingehalten werden konnte. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, insbesondere dafür, dass vieles oft sehr kurzfristig erledigt werden musste. Holger Klein bedankte sich bei Ortsbürgermeister Joachim Herzog und der Gemeinde für die Unterstützung und Umsetzung beim Bau des Kunstrasenplatzes. Er meinte: „Es war eine richtige Entscheidung für den Verein, die Sportler und die Jugend.“ Auch die ortsansässige Grundschule wird von dem neuen Platz profitieren. Für die Verbandsgemeinde Rengsdorf gratulierte die erste Beigeordnete Birgit Haas. Sie konnte nur beipflichten: „Jeder Euro, der für den Sport ausgegeben wird, ist gut für die Zukunft angelegt.“ Es ist der vierte Platz in der Verbandsgemeinde Rengsdorf, der jetzt mit Kunstrasen belegt ist.
Bedingt durch Sicherungsmaßnahmen mussten einige Bäume gefällt werden. Dadurch ist der Blick vom Sportplatz auf den Ort wieder frei.
