Allgemeine Berichte | 24.07.2013

Uferrock-Festival lockte Musikbegeisterte aus Nah und Fern nach Pommern

12 Bands und 1200 Fans brachten das Moselufer zum Beben

Bakkushan brachten die Bühne zum Beben.MT

Pommern. Auch im zehnten Jahr waren alle Kriterien geboten, um den Grundgedanken des Uferrock-Festivals gerecht zu werden: Gutes Wetter, gute Musik, gute Laune, gute Stimmung und keine Spur von Wucherpreisen. Ziel war es, gemeinsam das Ufer zu rocken!

Doch dass das Erreichen dieses Ziels kein Selbstläufer ist, kann sicherlich jedes der mittlerweile 94 Mitglieder des Uferrock-Vereins und jeder der zahlreichen freiwilligen Helfer bestätigen. Dies quittierte eines der Vorstandsmitglieder des Vereins mit den Worten „Nach dem Festival ist vor dem Festival“. So wurde bereits seit elf Monaten eifrig vorbereitet, damit auf der Moselwiese in Pommern circa 1200 Fans zelten sowie während und nach den Konzerten mit den zwölf Bands feiern konnten.

Hauptact stürmte die Bühne

Eröffnet wurde das Festival am Freitag-Abend von der aus Trier stammenden Alternative- & Metal-Core-Band The Convois, deren Sänger Stefano Harig sich kurzerhand über die Bühnenabsperrung schwang und vor der Stage shoutete und growlte, was das Zeug hielt. Es folgte der Auftritt der Punkrocker Versus You aus Luxemburg, bevor der Hauptact des ersten Festival-Tages die Bühne stürmte: Die Bandgeek Mafia aus Trier heizte den Festivalbesuchern dermaßen mit ihrem Ska-Core ein, dass die Endstufen - im wahrsten Sinne des Wortes - qualmten. Den Abschluss des ersten Tages bot das Alternative-Pop-Rock-Konzert auf der Beachstage direkt am Moselufer durch die aus der Region stammende Band Red Fuse.

Wasserwände gegen die Hitze

Nach diesem ersten heißen Festival-Abend ging es am Samstag umso heißer weiter. Denn der Samstag wartete mit beinahe schon zu gutem Wetter auf. So reagierten die Veranstalter auf die drohende Überhitzung der rund 300 zeltenden Feierwütigen kurzerhand, indem sie mit Hilfe der freiwilligen Feuerwehr Pommern zwei Wasserwände aufbauten und für Abkühlung sorgten.

Energiegeladene Auftritte

So konnte die Party nachmittags vor der Bühne mit der aus ganz Deutschland stammenden Garage- / Stoner- & Alternativrock Combo Bottermelk Fresh, der Prümer Rockband Marvin Go, der Heavy Metall- & Hard Rock-Kapelle Trendkiller aus Bad Camberg und dem Punk & Roll der Hängerband aus dem Raum Hunsrück und Mainz weitergehen. In den Abendstunden brachte die Koblenzer Reggae/Ska-Band Six Nation die Menge zum Tanzen und zeigte nun im zweiten Jahr in Folge, dass ihre Mischung aus Reggae und Rock einfach wie geschaffen für die Stimmung des Rockfestivals am Pommerner Ufer ist. Härter in die Saiten Griffen die Mannen der Progressive-Metal-Band Ra’s Dawn aus Koblenz und lieferten einen energiegeladenen Auftritt. Spätestens bei den finalen Songs der Combo um Sänger Olaf Reimann und bei einer speziellen Zugabe für das Uferrock-Team gab es vor der Bühne kein Halten mehr. Diese Stimmung übertrug sich auch auf die Fans des nächsten Headliners Bakkushan. Die Berliner-Band, die an der Popakademie Baden-Württemberg entstand und bereits 2010 dieses Bundesland beim Bundesvison Song Contest vertrat, brachte die Menge mit ihrem Alternative- & Indie-Rock zum Toben. Den Abschluss dieses heißen Festivals bildeten die Kölner Speedrocker Nitrovolt, bevor in der Strandbar auf der Aftershow-Party ganz im Sinne des Grundgedankens des Uferrock-Festivals mit guter Stimmung bis in die frühen Morgenstunden weitergefeiert wurde.

Bakkushan brachten die Bühne zum Beben.Fotos: MT

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