Dekanat Cochem u. KEB Mittelmosel
Aufgebrochen für das Leben
Cochem. Unter dem Thema „Aufgebrochen für das Leben“ brachen 42 Frauen aus dem Dekanat Cochem (kfd-Dekanat Karden-Martental) auf, um zum Grab der seligen Mutter Rosa Flesch nach Waldbreitbach zu pilgern.
Bereits im Bus erhielten die Frauen einen Einblick in das Leben von Mutter Rosa und angeregt durch ihr Leben bekamen sie auch Impulse für das eigene Leben. In Waldbreitbach im Tal der Wied angekommen, besuchten sie den Ursprung der Gründung der Waldbreitbacher Franziskanerinnen und der Franziskanerbrüder vom Hl. Kreuz, die Kreuzkapelle, deren Ursprung in das 15. Jahrhundert reicht. Hier hielten sie inne, erinnerten sich an das Leben der Mutter Rosa in einer der Klausen der Kreuzkapelle, brachten sie ihre eigenen Sorgen und Anliegen vor das Kreuz und besichtigten die beiden Klausen in der Kreuzkapelle. Sie waren beeindruckt davon, dass auf so kleinem Raum mehrere Menschen miteinander leben konnten.
Beeindruckend war auch die Erkenntnis, dass ein Fenster der Klause den Blick auf den Altar und ein anderes den Blick in die Welt eröffnete. Das ist bezeichnend für Mutter Rosa, die ihr Leben immer auf ihre Beziehung zu Gott und ihren unermüdlichen Einsatz für die Menschen ausrichtete. Nach dem Besuch der Kreuzkapelle fuhren die Frauen auf den Klosterberg und feierten in der Mutterhauskirche der Waldbreitbacher Franziskanerinnen einen Wortgottesdienst. Am Nachmittag stand dann ein Vortrag über das Leben der Mutter Rosa Flesch und der Besuch einer Ausstellung auf dem Programm.
Nach der Kaffeepause versammelten sich die Frauen noch einmal zu einer Abschlussandacht in der Kirche. Zwischendurch war immer wieder Zeit, um im Klosterladen zu stöbern oder einen Spaziergang auf dem Gelände zu machen.
Nach einem reich gefüllten und impulsreichen Tag traten die Frauen gegen 18 Uhr den Heimweg an. Sowohl die Teilnehmerinnen als auch das Vorbereitungsteam bestehend aus Magret Geibel, Düngenheim, Maria Lappé, Lieg, Ruth Pitsch, Kail und Dekanatsreferentin Dietlinde Schmidt fanden den Tag sehr bereichernd und anregend. Das Fazit von allen war: „Dieser Tag hat rundherum gut getan.“
