7. Sonderausstellung des Malers Josef Steib in Cochem
„Augenblicke – Tiere sehen Dich an“
Vernissage im Germania zeigt Ansichten der Tierwelt des Künstlers
Cochem. Einen herzlichen Gruß an alle „Steibianer“ formulierten neben Landrat Manfred Schnur auch die beiden Cochemer Bürgermeister Wolfgang Lambertz und Helmut Probst, die es sich nicht hatten nehmen lassen auch zur 7. Sonderausstellung des berühmten Cochemer Malers ihre Aufwartung zu machen. Mit von der Partie auch Innenstaatssekretärin Heike Raab und MdL Benedikt Oster, die ebenfalls mit großem Interesse die Ausstellung und deren offizielle Eröffnung im Hotel Café Germania verfolgten. Geschäftsführer Herbert Budweg hatte im Beisein von Galerist Rudolf Mattar den Abend der Vernissage eröffnet und konnte mit Edmund Elsen, Sabine Dewald und der promovierten Kunsthistorikerin Katharina Bornkessel, auch die Führungsetage der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur aus Mainz begrüßen. Doch bevor die Kunsthistorikerin detailliert über die ausgestellten Werke von Josef Steib referierte, gingen Kreischef Schnur und die beiden Cochemer Bürgermeister noch einmal kurz auf das Leben und Wirken des Malers sowie auf die Vielfalt seiner Arbeiten ein, die auf keinen Fall in Vergessenheit geraten dürfen. Gerade recht käme da der vorbildliche Einsatz von einigen bereits genannten „Steibianern“, die mit viel Engagement und Herzblut das Andenken des Künstlers bei neuen Ausstellungen und interessanten Wettbewerben immer wieder in Erinnerung rufen. Daraus resultierend hat sich mittlerweile auch kreisweit eine ansehnliche Steib-Fangemeinde gebildet, die immer wieder den Weg zu den Sonderausstellungen ins Germania findet, aber auch, bei einer Führung von Galerist Rudolf Mattar, dem Cochemer Künstlerhaus an der Moselpromenade hin und wieder einen Besuch abstattet.
Parallelen zu dem berühmten Maler Franz Marc
Die Mainzerin Katharina Bornkessel führte in der Folge gekonnt in die Ausstellung ein und zeigte das Verhältnis sowie die Ansicht des Künstlers zu heimischen Tieren auf. Diesbezüglich lassen sich laut den früheren Aussagen von Josef Steib auch gewisse Parallelen zu den Ansichten des berühmten Malers Franz Marc feststellen, der bei seinen Anmerkungen zur Annäherung, zum Verstehen und zur bildlichen Darstellung der Tiere mit Steib weitgehend konform geht. Schafe, Kühe und Schweine in ihrem ländlichen Umfeld sind in Form von Steib-Zeichnungen, Radierungen, als Ölgemälde oder in Acryl bis zum 10. März im Germania zu sehen.
Nach Dankesworten an Blick Aktuell sowie Annica und Peter Göbel vom Hotel Café Germania begaben sich die geladenen Gäste auf einen Rundgang durch die Ausstellung, um sich selbst ein Bild über die Tier-Kunstwerke des Malers zu machen. Dazu reichte das Küchenteam des Germania leckeres Fingerfood mit feinen Weinen aus dem Ernster Weingut Göbel-Schleyer.
Inhalt der Ausstellung sind verschiedene Motive von heimischen Nutztieren in ihrem ländlichen Umfeld.
Die promovierte Kunsthistorikerin Katharina Bornkessel von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur in Mainz, führte in die Ausstellung ein.
Zur 7. Sonderausstellung von Josef Steib kreierte Germania-Geschäftsführer Herbert Budweg eine neue Torte.
