Politik | 11.08.2015

Daniel Köbler macht Station im Freizeitzentrum Cochem und im Freibad Ellenz-Poltersdorf

Bäderlandschaften sind wichtig für Einwohner und Tourismus

Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag informiert sich über das Angebot

Daniel Köbler besichtigt das gut funktionierende und familienfreundliche Freibad Ellenz-Poltersdorf. Bündnis 90/Die Grünen

Kreis. Die Bäderlandschaft der Verbandsgemeinde Cochem ist wichtig für Einwohner und Touristen gleichermaßen. Fusionsbedingt unterhält die Verbandsgemeinde Cochem derzeit drei Schwimmbäder. Doch wie dieses Angebot in Zeiten knapper Kassen erhalten werden kann, darüber informierten sich Daniel Köbler, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag und Katharina Binz, Landesvorsitzende und Landtagskandidatin, bei einem Besuch des Cochemer Moselbades. Begrüßt wurden sie von Bürgermeister Helmut Probst und Bernd Schuwerack, dem Geschäftsführer der Freizeitzentrum Cochem Betriebs-GmbH. Bei Ihrem Rundgang wurde besonders auf die Hackschnitzelheizung hingewiesen. Auf die moderne Heizungsanlage ist Geschäftsführer Bernd Schuwerack besonders stolz. Er wies daraufhin, dass allein durch die Hackschnitzelheizung mit Holz aus dem Cochemer Forst der näheren Region der CO2-Ausstoß um 650 Tonnen im Jahr verringert wird. Gleichzeitig werden dadurch rund 20 Prozent der Heizkosten gespart. Auch Strom wird vor Ort, auf dem Dach des Freizeitzentrums, gewonnen und direkt für den Eigenbedarf verwendet. Und um weniger Abwasser zu produzieren, ist derzeit eine Aufbereitungsanlage im Bau, die 75 Prozent des Abwassers wieder nutzbar macht und die voraussichtlich im August in Betrieb genommen wird.

Beleuchtung auf LED-Technik umstellen

Für die Zukunft wird darüber nachgedacht, die Beleuchtung des gesamten Schwimmbades auf die Strom sparende LED-Technik umzustellen. Außerdem sind Untersuchungen darüber abgeschlossen, wie der Hauptabwassersammler in der Stadionstraße zur Wärmegewinnung für das Moselbad und den Campingplatz genutzt werden kann. Dazu äußert sich Daniel Köbler: „Das Freizeitzentrum ist fortschrittlich und modern. Die Eigenproduktion von Strom über alternative Energiequellen gepaart mit Strom sparender Beleuchtungstechnik – das ist die Zukunft.“ Auch die Sauna kam zur Sprache. Hier war man sich einig, dass ihr Erhalt wünschenswert ist, auch wenn sie nicht offiziell zur Daseinsvorsorge gehört. „Die Besucher werden seit diesem Monat schon verstärkt zur Kasse gebeten, um die Sauna zu erhalten, und auch die Verbandsgemeinde trägt ihren Teil. Auf ein positives Signal des Stadtrats warten wir noch“, erinnerte Horst Pullich, Fraktionsvorsitzender der Grünen, an einen Beschluss des Verbandsgemeinderats. Im Anschluss an den Termin in Cochem besuchten Daniel Köbler und Katharina Binz das Freibad in Ellenz-Poltersdorf. Hier erfuhren sie, dass nach vielen Diskussionen im Verbandsgemeinderat und nach 5409 Unterschriften für den Erhalt des Freibades Ellenz-Poltersdorf mit dem Umbau der Wärmegewinnung Ende letzten Jahres begonnen wurde. Dieser Umbau konnte in Rekordzeit mit viel Selbstbeteiligung der Gemeinde und von Bürgern noch vor Saisonbeginn fertiggestellt werden. So konnten Bürgermeister Helmut Probst zusammen mit Geschäftsführer Bernd Schuwerack, Ortsbürgermeister Hans Dietmar Schausten, und den Vertretern der Bürgerinitiative “Unser Freibad muss bleiben“, Bernd Cornely und Gerhard Fuhrmann, ihren Besuchern ein in allen Belangen gut funktionierendes Schwimmbad präsentieren.

Schwimmbäder sind wichtig für die Lebensqualität

Dazu Katharina Binz: „Es ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr, dass Freizeitzentren und Schwimmbäder im ländlichen Raum erhalten bleiben. Dabei sind solche Einrichtungen besonders wichtig für die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner. Umso mehr freue ich mich, dass der Erhalt hier gelungen ist.“ Schon beim Betreten des Freibades war Daniel Köbler von der wunderschönen Aussicht fasziniert. Bei einem kleinen Rundgang wiesen Freibadbesucher darauf hin, dass es sich hier um ein besonders familienfreundliches und behindertengerechtes Freibad handelt. Im weiteren Gespräch wurde über die Entwicklung von den Schließungsplänen, die der Gutachter vorschlug, bis zu dem Umbau der Wärmegewinnung durch eine Solarabsorber-Anlage gesprochen. Beeindruckend hierbei ist insbesondere der Eigenanteil, den die Gemeinde Ellenz-Poltersdorf aufbrachte, und der Arbeitseinsatz durch die Anwohner und die Bürgerinitiative. Die Umstellung der Gastronomie und die Veränderungen durch die Leitung der Freizeitzentrum Cochem Betriebs-GmbH sind sehr positiv aufgenommen worden. Auch die Möglichkeit, die Gastronomie ohne Nutzung des Freibades besuchen zu können, erfreut sich großer Beliebtheit. Des Weiteren werden erstmalig Schulschwimmen für die Kinder der Grundschule Ellenz-Poltersdorf und Schwimmkurse für alle Kinder angeboten. Besonders hatte man sich darüber gefreut, dass trotz einer erheblichen Preiserhöhung die Familiensaisonkarte für Ellenz-Poltersdorf und Treis-Karden erhalten blieb. Es wird versucht, einfache und unkomplizierte Lösungen zu finden, um den Betrieb rund um die Schwimmbäder der Bäderlandschaft Cochem zu verbessern. Horst Pullich, Fraktionsvorsitzender der Grünen in der VG-Rat Cochem: „Die Grüne Fraktion im Verbandsgemeinderat hat sich von Anfang an für den Erhalt des Freibades und für den Erhalt der Familiensaisonkarte ausgesprochen. Und nun sieht man, dass sich die stundenlangen Rats- und Ausschusssitzungen gelohnt haben. Mit Einsatz und Engagement haben sich viele für dieses Freibad eingesetzt und es ist einfach gut gelungen.“

Pressemitteilung Bündnis 90/Die

Grünen Cochem-Zell

Daniel Köbler besichtigt das gut funktionierende und familienfreundliche Freibad Ellenz-Poltersdorf. Foto: Bündnis 90/Die Grünen

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