unser-klima-cochem-zell e.V.
Bioenergie-Runde zum Thema „Alternative Energiepflanzen“
Cochem. Im Rahmen der diesjährigen Klimawoche, vom 28. Oktober bis 3. November, findet am Donnerstag, 31. Oktober, um 17 Uhr, im Hotel Germania, Moselpromenade 1 in Cochem, die nächste Bioenergie-Runde, in Cochem statt. Die Energieagentur „unser-klima-cochem-zell e.V.“ bietet in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kreisentwicklung/Klimaschutz der Kreisverwaltung Cochem-Zell zahlreiche Tagungen, Seminare und Workshops zu den unterschiedlichen Themenbereichen der Bioenergie, in dem die Chancen und Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der Energiegewinnung aus Biomasse analysiert und diskutiert werden sollen. In der kommenden Bioenergie-Runde findet das Fachgespräch zum Thema „Alternative Energiepflanzen“ statt. Dr. Herbert von Francken-Welz, DLR Eifel, referiert zu den Möglichkeiten und Alternativen für den Energiepflanzenanbau. Christian Eifler, Bioenergieregion HOT, berichtet von den Erfahrungen aus seiner Region zum Thema „Durchwachsene Silphie - Eine Alternative für Anbau und Nutzung von Biomasse zur Energiegewinnung“. „Alternative Energiepflanzen“ - eine Thematik mit vielen Berührungspunkten: wie beispielsweise Landwirtschaft, Jagdwirtschaft und Imkerei. Beim Thema Biogas denkt fast jeder an großflächige Maisäcker, in unserer Region kann von keiner sogenannten „Vermaisung“ die Rede sein, doch in anderen Teilen Deutschlands ist es ein echtes Problem und wird in den Medien auch als solches vordergründig dargestellt. Hier ist Akzeptanzstärkung durch Aufklärungsarbeit und das Aufzeigen möglicher Alternativen unbedingt notwendig. Aber welche alternative Energiepflanze ist für den Landwirt auch tatsächlich rentabel? Der Mais übt als Kulturpflanze im Gegensatz zu einigen anderen Energiepflanzen eine nahezu „magische“ Anziehungskraft auf Schwarzwild aus. Hier könnte mit richtigen Alternativen Abhilfe oder wenigstens Reduzierung geschaffen werden. Für die Imkerei hat die Anlage von Einzelkulturen teilweise dazu geführt, dass das Nahrungsangebot für Blüten bestäubende Insekten massiv zurückgegangen ist, was die Reduzierung der Vitalität der Völker zur Folge hat und damit zur Erhöhung der Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und Pflanzenschutzmitteln führt. Der Teilnahmebeitrag wird an der Abendkasse entrichtet. Vereinsmitglieder erhalten gegen Vorlage ihres Mitgliedsausweises einen ermäßigten Eintrittspreis. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. (0 26 71) 61-6 94; Email: info@ukcz.de oder Internet: www.ukcz.de/bioenergierunde/.
