Müdener Möhnen zogen alle Register
Büttenreden und Tänze
Narren feierten mit Freunden ausgelassen die Fastnacht
Müden. Dass auch die Möhnen in Müden gut feiern können, bewiesen sie bei ihrer Kappensitzung am Mittwoch. Die Sitzungspräsidentinnen Greet Möntenich und Beate Hölzenbein konnten Narren aus Nah und Fern in der ausverkauften Bürgerhalle in Müden begrüßen. Nach dem Einzug des Möhnenvorstandes und einer kurzen Begrüßungsrede der neuen Obermöhne Andrea I. ging es gleich mit dem bunten Programm weiter. Eröffnet wurde es von der Kleinen Garde mit einem schmissigen Tanz. Gleich danach wurde der Prinz aus Löf im Saal begrüßt und sowohl das Löfer Solomariechen als auch die Tanzgruppe „Black & White“ zeigten ihr tänzerisches Vermögen. Steffie Dehen skizzierte trefflich in ihrem Vortrag die so wehleidigen Männer am Beispiel ihres eigenen „Göttergatten“. Die Große Garde präsentierte im nächsten Programmpunkt einen Funkentanz der Spitzenklasse, bevor Carina Blümmert und Michaela Haas die Narrhalla mit einem tollen Vortrag über die aus Kindersicht „Bestimmer“ im Ort zum Lachen brachten. Auch die Tanzgruppe aus Münstermaifeld konnte in Müden tänzerisch voll und ganz überzeugen. Ihnen folgte eine weitere hervorragende Tanzdarbietung der „Danzmädscha“ des SV Untermosel aus Kobern. Der Müdener Elferrat, der der Möhneneinladung gerne gefolgt war, verwöhnte mit kleinen Geschenken der Möhnenelferrat und friedlich verabschiedete man sich in der Pause. Das Solomariechen Marie Wellems, extra aus Mittelstrimmig angereist, wurde mit viel Applaus für ihren mit Artistik gespickten Aufritt bedacht. Danach war die Showtanzgruppe „No Limits“ des Sportverein Müden an der Reihe. Bei dieser Gruppe merkte man, dass sie Spaß am Tanzen hat. Der folgende Vortrag von Rita Hartung und Gerda Möhlig über einen Arbeitslosen, der gesanglich die oft schwierigen Fragen bei der Arbeitssuche beantwortete, wurde mit viel Applaus bedacht. Die Tanzgruppe aus dem „Lieblingsdorf“ der Müdener, nämlich Moselkern, entführte die Gäste schließlich nach Afrika. Nachdem die befreundeten Möhnenvereine begrüßt und mit Orden behängt waren, gab die Tanzgruppe „Konnelmeisja“ aus Mittelstrimmig eine Probe ihres Könnens ab. Es wurde, wie im letzten Jahr, eine hervorragend einstudierte Tanzshow präsentiert. Total überrascht wurde Beate Hölzenbein als sie für ihre Verdienste um die Fastnacht mit dem Presseorden der Rhein-Zeitung ausgezeichnet wurde. Ein absolutes Highlight war der Tanz des Männerballetts der Freiwilligen Feuerwehr, die Akrobatik und Tanz hervorragend kombinierten und ohne eine Zugabe nicht von der Bühne gelassen wurde. Nahtlos ging es über zur Chorgemeinschaft Müden die mit alten und neuen Fastnachtsliedern das große Finale einleiteten. Die Aktiven stürmten noch einmal die Bühne und bedankten sich bei der närrischen Gästeschar.
Steffie Dehen wusste einiges aus dem Dorf und vor allem von ihrem (kranken) Mann zu berichten.
