Triathlon Hawaii Top50
David Simon vom RSC Untermosel erreicht Top-50-Platz beim Ironman Hawaii 2026
aus Pommern
Untermosel/Kailua-Kona. Nach mehrjähriger Vorbereitung hatte sich David Simon vom RSC Untermosel die Qualifikation zum Start bei der Triathlon-Weltmeisterschaft auf Hawaii hart erarbeitet, indem er beim Ironman auf Lanzarote in seiner Altersklasse M35 als Erster über die Ziellinie gelaufen ist.
Am 10.10.2026 war der RSCler nun bereit für das größte Rennen seines Lebens.
Er stand am Start des Ironman Hawaii in Kailua-Kona und blickte auf den an diesem Tag sehr welligen Pazifik, durch den er sich nun 3,86 km weit kämpfen musste. Schwimmen ist nicht seine stärkste Disziplin und unter den Bedingungen konnte er mit der Zeit von 1:12 h zufrieden sein.
Doch nun galt es, sich von Platz 126 seiner Altersklasse aus vorzuarbeiten. Als starker Radfahrer nutzte er die 180 km Radstrecke zu einer Aufholjagd. Bei Kilometer 130 kündigten sich allerdings die ersten Krämpfe an und er schaltete in den Kraftsparmodus. Nach 4:47 h stieg er nun bereits auf Rang 59 (M35) liegend vom Rad.
Mittlerweile war es so heiß und schwül, dass klar wurde: Der abschließende Marathon wird besonders hart. Eis und kaltes Wasser an den Verpflegungsstellen zu sich zu nehmen, das waren die größten Glücksmomente für David Simon auf den 42,195 km der mit einigen Anstiegen gespickten Laufstrecke. Erst auf den letzten beiden Kilometern konnte er das Rennen nochmals genießen. Überglücklich und völlig erledigt, aber auch stolz und dankbar für die Unterstützung, die ihm so viele Menschen auf seiner langen Reise entgegengebracht haben, überquerte er nach 9:33:08 h die Ziellinie.
Damit lag er in seiner Altersklasse auf Platz 49 (von 153) und im Gesamtfeld der Amateure auf Rang 281 (von 2262). Wenn man bedenkt, dass selbst bei den Profis diesmal erstaunlich viele Athleten und Athletinnen den mörderischen Bedingungen Tribut zollen und abbrechen mussten, dann ist allein das Ankommen im Ziel eine starke Leistung. Dabei einen Platz unter den Top 50 zu erreichen, verdient besonderen Respekt und Anerkennung.
David Simon macht bei seiner Aufholjagd auf der Radstrecke 67 Plätze gut Foto: finisher pix
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Endlich im Ziel: David Simon ist überglücklich Foto: finisher pix