Neujahresempfang des Caritasverbands Mosel-Eifel-Hunsrück
„Die Cochemer Tafel läuft gut“
Cochem. „Sie alle kennen das Lied: Meine Zeit steht in deinen Händen. Ihre Zeit steht in guten Händen, denn Sie tun viel Gutes. Sie schauen nicht auf Ihre Zeit, wenn sie Gutes tun für die, die weniger haben, für die, die unseren Rat anfragen und für die, denen sie mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ihr Engagement verdient höchsten Respekt und Dank.“
Mit diesen Worten dankte Caritas-Direktorin Katy Schug den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Cochemer Tafel, die zum morgendlichen Neujahrsempfang mit liebevoll angerichtetem Frühstück in das Evangelische Gemeindezentrum in Cochem gekommen waren. Ein Dank, dem sich der evangelische Pfarrer Steffen Tiemann anschloss: „Wir sind sehr froh, dass es die Tafel gibt. Es ist schön, dass sie hier sind.“ Und sie waren auch alle da - die fast 50 Ehrenamtlichen, die zum Teil seit Beginn der „Cochemer Tafel“ im Jahr 2007 mit dabei sind und die jede Woche die Lebensmittel für die Menschen in Not in den Lebensmittelmärkten, Warenhäusern und Bäckereien abholen, in die Regale einsortieren, jeweils am Mittwochmorgen an die Tafelkunden ausgeben und sich im Büro einbringen. Einen besonderen Dank sprach Schug an Karin Steffens aus, die ebenfalls als „Frau der ersten Stunde“ die „Cochemer Tafel“ entscheidend mitprägte: „Sie sind rund um die Uhr für die Tafel tätig. Ihr selbstloses Tun trägt dazu bei, dass wir sagen dürfen: Die Cochemer Tafel läuft gut.“
Sie verwies auch auf die neue Situation, in der der Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück nach dem Rückzug des Sozialdienstes katholischer Frauen Cochem-Zell seit 1. Januar nun alleiniger Träger der „Cochemer Tafel“ ist. „Wir freuen uns, wenn wir einen neuen Kooperationspartner finden können, der die Idee der Tafel mitträgt“, so die Caritas-Direktorin.
Dies wird die Zeit sicherlich mit sich bringen - an diesem Morgen jedenfalls freuten sich die Ehrenamtlichen über das gemeinsame Beisammensein und den lecker gedeckten Frühstückstisch.
