Hunderte ließen sich typisieren und spendeten
Ein Herz für Cora aus Zettingen
Kaisersesch. Bereits zu Beginn der Typisierungsaktion in Kaisersesch hatten sich mehr als 1000 Menschen im TGZ zwecks Feststellung eines geeigneten Stammzellenspenders typisieren lassen. Dies, um der an Blutkrebs erkrankten 15-jährigen Cora aus Zettingen zu helfen. Aufgerufen zu dieser hilfreichen Aktion hatten Coras Freunde in Zusammenarbeit mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspender-Datei unter der Schirmherrschaft von BM Albert Jung. Unter die Spender mischten sich auch zahlreiche Personen älteren Semesters, die zwar kein Blut mehr abgeben konnten, dafür aber großzügig in ihre Geldbörsen für eine Geldspende griffen. Überwiegend waren vor Ort aber jugendliche Spender vertreten, die zur Hilfe von Cora gerne den Aderlass an sich vornehmen ließen. Betreut wurden sie dabei von insgesamt 21 examinierten Krankenschwestern aus dem Klinikum Kemperhof sowie aus der Praxis Dr. Kramer aus Kaisersesch. Am Rande des Geschehens engagierten sich überdies 80 ehrenamtliche Helfer aus Zettingen, die sich um eine adäquate Versorgung der Spender mit Kaffee, Kuchen, heißen Würstchen und kühlen Getränken kümmerten. Auch Stunden später riss die Schlange der hilfsbereiten Spender vor dem TGZ nicht ab. Zu diesem Zeitpunkt waren nicht nur die Boxen für eine Geldspende prall mit Scheinen gefüllt, ebenso gingen im Laufe des Tages drei dicke Spendenschecks ein. Während die Volksbank Cochem auf Anhieb 1000 Euro spendete, kamen von Lotto Koblenz 2500 Euro. Diese resultierten aus einem Benefiz-Fußballspiel auf Anregung der Schüler der Kaisersescher Realschule Plus gegen eine Dauner Auswahl. Gleich 5000 Euro kamen von der Elterninitiative krebskranker Kinder e.V. vom Kemperhof Koblenz, deren Offizielle Helma Kutzner den Scheck überreichte. Eine insgesamt beispielhafte Aktion, die für die 15-jährige Cora hoffentlich zum Weihnachtsgeschenk ihres Lebens wird.
Hauptsächlich junge Spender ließen sich bei der Aktion typisieren.
Ein Herz für Cora aus Zettingen. Zahlreiche Freiwillige ließen sich für eine Knochenmarkspende typisieren.
Daumen hoch für die Aktion und die vielen Hundert Spender, die sich im Escher TGZ einfanden.
