Politik | 21.01.2014

„Ein Schlag ins Gesicht von Bundeswehr und Region“

MdL Benedikt Oster reagiert auf die jüngsten Forderungen nach einer Schließung des Fliegerhorstes Büchel

Laubach/Büchel. Mit scharfer Kritik und völligem Unverständnis reagiert Landtagsabgeordneter Benedikt Oster auf die Forderung der Linken nach einer Schließung des Fliegerhorsts Büchel im Nachgang zum jüngsten Tornado-Absturz bei Laubach. „Anstatt aus diesem Unfall zu lernen, dass unsere Soldatinnen und Soldaten ihr Leben riskieren, um unser Land und unsere Freiheit zu verteidigen, schlagen einige der Bundeswehr lieber ins Gesicht. Das ist für mich nicht hinnehmbar. Wer sich so äußert, der hat verteidigungspolitisch keinerlei Verantwortungsgefühl. Ich stehe ohne Wenn und Aber hinter unseren Bundeswehr-Standorten und den Soldatinnen und Soldaten besonders in Rheinland-Pfalz“, kontert Oster.

Die beim Absturz nahe Laubach glücklicherweise nur leicht verletzten Soldaten erholen sich gerade von ihrem Unfall, bei dem zum Glück niemand zu Schaden gekommen ist. „Ich jedenfalls freue mich, dass die beiden diesen Unfall überlebt haben und wünsche ihnen von Herzen, dass sie das Geschehene möglichst gut und schnell verarbeiten“, macht Oster deutlich.

Die Bundeswehr ist in Rheinland-Pfalz ein wichtiger Arbeitgeber mit enormer wirtschaftlicher Bedeutung. „Die Soldatinnen und Soldaten erfüllen auch in unserem Bundesland mit ihrer Arbeit einen internationalen Friedensauftrag. Das verdient Lob und Wertschätzung - und keine hämischen Schließungs-Forderungen. Es ist erschreckend, wie teilweise alles über einen Kamm geschert und sogar soweit gegangen wird, die Schließung der militärischen Dienststelle zu fordern. Sicherlich ist es richtig, dass man an einer raschen und sorgfältigen Aufklärung des Unfallhergangs interessiert ist, das ist auch in meinem Sinne. Aber in diesem Zusammenhang den gesamten Standort Büchel in Frage zu stellen und generell die Bundeswehr, ist grob fahrlässig und weltfremd“, unterstreicht Benedikt Oster.

„Ich stehe hinter der Bundeswehr und dem verantwortlichen Kommodore Andreas Korb und habe Vertrauen in die transparente Aufarbeitung und Aufklärung“, so Benedikt Oster abschließend.

Pressemitteilung des

MdL Benedikt Oster (SPD)

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