Alternative für Deutschland gründet Kreisverband Cochem-Zell
„Frischer politischer Wind jetzt auch an der Mosel“
Cochem. Die Partei „Alternative für Deutschland“ ist nun auch im Kreis Cochem-Zell durch einen Kreisverband vertreten. Die Gründungsversammlung des Kreisverbandes fand im Hotel „Brixiade“ in Cochem statt. Die versammelten Parteimitglieder erteilten dem bisherigen Kreiskoordinator Martin Fischer, welcher auch Landesschatzmeister der Jungen Alternative für Deutschland Rheinland-Pfalz ist, das Mandat, seine Tätigkeit als Kreisvorsitzender fortzusetzen. Zu stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisverbandes wählte die Versammlung Dr. Klaus-Werner Lay, zum Schatzmeister Alfred Fischer, zum Schriftführer Michael Hahn und zu Beisitzern Willi Rademacher, Siegfried Greif und Werner Müller.
In ihrem Wahlprogramm plädiert die AfD für eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes. Sie fordert eine Wiedereinführung nationaler Währungen oder die Schaffung kleinerer Währungsverbünde. Vorstandssprecher Bernd Lucke, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Hamburg, positioniert sich bereits seit Jahren als Euro-Kritiker, in direkter Reaktion auf die schwarz-gelbe Euro-Krisen-Politik. Der AfD ist es in kurzer Zeit gelungen, in allen 16 Bundesländern Landesverbände zu gründen, sodass sie über eine flächendeckende Organisationsstruktur verfügt. Die Mitglieder kommen zu einem großen Anteil aus anderen Parteien, vorwiegend CDU und FDP und den Nichtwählern, also aus der Mitte der Gesellschaft. In der Grundkritik am Management der Schulden- und Bankenkrise bündelt die AfD Parteianhänger aus allen Lagern. Sie setzt sich darüber hinaus für die Stärkung der Demokratie und der demokratischen Bürgerrechte ein. Es werden Volksabstimmungen und Initiativen nach Schweizer Vorbild angestrebt, insbesondere dort, wo nationale Richtungsentscheidungen sowie die Abtretung wichtiger Befugnisse an die EU zur Entscheidung stehen. Die Alternative für Deutschland tritt ein für eine Europäische Union souveräner Staaten. Man befürwortet eine drastische Vereinfachung des Steuerrechts und befürwortet eine modifizierte Version des dreistufigen Kirchhof’schen Steuermodells, dass keine Steuerflucht mehr ermöglichen soll. Die AfD tritt für den Schutz der Familie als Keimzelle der Gesellschaft ein. Eine solidarische Förderung des klassischen Familienmodells sei eine Investition in die gemeinsame Zukunft. Mit der Forderung nach einem bundesweiten, einheitlichen Bildungsstandard soll sich an den besten Schulsystemen Deutschlands orientiert werden. Eine Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) gilt als weitere Kernforderung. Es sei unsozial, Subventionen für Sonnen- und Windenergie durch die Strompreise zu finanzieren. Des Weiteren fordert die AfD eine Regelung, die eine qualifizierte Zuwanderung nach kanadischem Vorbild festlegt. Eine ungeordnete Zuwanderung in die Sozialsysteme soll unbedingt verhindert werden, ohne das Asylrecht für ernsthaft politisch Verfolgte anzutasten. In den Wochen bis zur Wahl wird der Kreisverband Cochem-Zell regelmäßige Infostände organisieren und Unterschriftensammlungen für die Teilnahme an den Kommunalwahlen durchführen. Außerdem werden im Vorfeld der Wahlen einige politische Stammtische in den Verbandsgemeinden stattfinden. Durch diese Aktionen wird die Bürgerschaft über die Alternative für Deutschland und ihre Anliegen informiert. Weitere Informationen zur Alternative für Deutschland, insbesondere das Parteiprogramm, finden sich auf den Webseiten der Bundespartei (www.alternativefuer.de).
Pressemitteilung
der AfD Cochem-Zell
Martin Fischer (Vorsitzender (v.l.)), Willi Rademacher (Beisitzer), Dr. Klaus-Werner Lay (stv. Vorsitzender), Prof. Dr.-Ing. Uwe Zimmermann (Vorsitzender Landesverband RLP), Alfred Fischer (Kreisschatzmeister), Michael Hahn (Schriftführer), Siegfried Greif (Beisitzer), Werner Müller (Beisitzer), Hermann Gleißner.Foto: privat
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