Allgemeine Berichte | 05.08.2015

Kreisjugendfeuerwehr Cochem-Zell

Gelungenes Zeltlager

Orientierungswanderung und „Fußballweltmeisterschaft“ bildeten Rahmen für tolles Programm

Gelungenes Zeltlager

Cochem. Um es gleich vorwegzunehmen: Wieder einmal hat der Wettergott keine Gnade gekannt. Freitag hochsommerlich warm und abends Sturm und Regen. Ein Zelt flog weg. Alle Kinder im Zelt wurden in eine Notunterkunft verbracht. Samstag Sturm, Regen und Sonnenschein und die Nacht bitterkalt. Der Sonntag zeigte sich dann wieder trocken und angenehm und bescherte den Jugendlichen Feuerwehrleuten des Kreises Cochem-Zell einen schönen Abschluss. Doch fast 160 Jungen und Mädchen, die sich aus 15 Jugendfeuerwehren für drei Tage zusammenfanden, war das Wetter egal. Am Freitagabend wurde das Zeltlager mit einem kleinen Feldgottesdienst eröffnet. Gemeindereferent Bernhard Gilles aus Forst führte souverän durch den Gottesdienst. Hier wurde den Jungen und Mädchen einmal das Wort Gottes in einer verständlichen Feuerwehrsprache vermittelt. Sehr beeindruckend waren die Worte für alle Teilnehmer, dies war abends am Lagerfeuer zu bemerken, denn es wurde noch lange über diesen Gottesdienst gesprochen.

Am Samstagmorgen nach einem kräftigen Frühstück, dies wurde wieder einmal durch das THW in altbewährter Manier angeboten, wurde es für die Jugendfeuerwehrleute ernst. Sie mussten einige heikle Aufgaben mit dem Thema Fußballweltmeisterschaft während dieser drei Tage bewältigen. Die jugendlichen Brandschützer wissen, dass auch ihre Aufgaben in der Realität alles an Kraft und Ausdauer abfordern werden. Aufgeteilt in acht Trainingscamps sorgten der Kreisjugendfeuerwehrwart Günter Hammes und seine Mitstreiter für ein abwechslungsreiches Programm während einer acht Kilometer langen Orientierungswanderung. Mit Unterstützung der Jugendwarte der jeweiligen teilnehmenden Feuerwehren gelang es den Jugendlichen, allen Aufgaben gerecht zu werden.

Und so konnten zum Abschluss des Zeltlagers 14 Jugendflammen der Stufe II und 16 Jugendflammen der Stufe III vergeben werden. Der Wanderpokal für den Sieger der Orientierungswanderung ging an die Jugendfeuerwehr Strimmigerberg. Jede Menge Kraft und Ausdauer war nicht nur zu einzelnen Stationen der Wanderung nötig, sondern auch beim Fußballturnier am Freitagabend, Samstagabend und am Sonntagmorgen.

Zwölf Mannschaften trugen in sechs Spielen am Freitag-und Samstagabend die Vorrunde aus, die durch Michael Mosig, Vorstandsmitglied der Kreisjugendfeuerwehr sowie Franz-Josef Westhöfer, Betreuer der Jugendfeuerwehr Faid als Schiedsrichter souverän in jeweils zehn Minuten pro Halbzeit geleitet wurden.

Am Sonntag wurden die restlichen Halbfinals ausgetragen und dann standen die Teilnehmer für das Endspiel fest. Nach einem spannenden aber fairen Spiel konnte die Jugendfeuerwehr Strimmigerberg als Sieger den Platz verlassen. Beide Schiedsrichter waren ebenso wie der Vorstand der Kreisjugendfeuerwehr an allen drei Tagen Teilnehmer des Zeltlagers.

Am letzten Lagertag lächelte die Sonne vom Himmel und bescherte sommerliche Temperaturen. Am Morgen besuchte die Staatssekretärin Heike Raab (SPD) das Zeltlager und stattete jeder Jugendfeuerwehr einen kurzen Besuch ab. Dabei war ihr anzusehen, dass sie mit dem Ergebnis sehr zufrieden war. Sie attestierte dem Kreisjugendfeuerwehrwart Günter Hammes, aber auch dem Vorstand und allen Betreuern eine hoch professionelle Einstellung und Durchführung des Zeltlagers.

Hoher Besuch als letztes Highlight

Am frühen Nachmittag dann das letzte Highlight des Zeltlagers. Der Landrat des Landkreises Cochem-Zell, Manfred Schnur, die VG-Bürgermeister Simon und Jung, Philipp Thönnes als Beigeordneter der VG Cochem und weitere Ehrengäste kamen, um die Sieger der Orientierungswanderung und des Fußballturniers zu ehren. Vorab aber wurden von den Ehrengästen, anwesend waren auch der Landesjugendfeuerwehrwart Matthias Görgen und der Kreisfeuerwehrinspekteur Berthold Berenz, die entsprechenden Grüße übermittelt. Hier wurde durch den Landrat und dem Landesjugendfeuerwehrwart der Kreisjugendfeuerwehr unter der Leitung von Günter Hammes eine beeindruckende Jugendarbeit bescheinigt.

Dieses Zeltlager wurde zum Anlass genommen, Otmar Dünzen im Rahmen seiner Jugendlichen aus den Reihen der Kreisjugendfeuerwehr zu verabschieden. Der Landesjugendfeuerwehrwart Matthias Görgen und der Kreisfeuerwehrinspekteur Berthold Berenz verliehen dem völlig ahnungslosen Otmar Dünzen das deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber. Im Anschluss wurden durch den Landrat und die Ehrengäste die Jugendflammen verliehen.

Alles in allem ging ein ereignisreiches Wochenende für alle Teilnehmer zu Ende und sie freuten sich schon auf ein Wiedersehen in zwei Jahren.

Besondere Wertschätzung galt der Sparkasse Mittelmosel, die mit einem Geldbetrag zum Gelingen des Zeltlagers beitrug. Weiterhin haben die Firmen Mekorin, Möbel Leuer, SW-COM-Systems, der Landkreis Cochem-Zell, die Verbandsgemeinden Cochem, Zell und Ulmen, das Innenministerium Rheinland-Pfalz, die Abgeordneten Beilstein und Oster und die Staatssekretärin Heike Raab mit Zuwendungen dafür gesorgt, dass das Zeltlager auf gesunden Beinen gestanden hat. Ohne diese Zuwendungen ist es einfach nicht mehr möglich, so ein Event durchzuführen.

Die Verleihung der Jugendflamme durch den Landesjugendfeuerwehrwart Matthias Görgen.

Scheckübergabe durch Franz-Josef Westhöfer, Mitarbeiter der Sparkasse, an den Kreisjugendfeuerwehrwart.

Die Jugendfeuerwehr Strimmigerberg mit dem Wanderpokal.

Gelungenes Zeltlager
Gelungenes Zeltlager

Gelungenes Zeltlager

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Daueranzeige
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag Imageanzeige
Anzeige "Rund ums Haus"
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
fit für`s Alter?
SB Standesamt
Ostergrußanzeige
Empfohlene Artikel
Die beiden Sicherheitsberater Heike Kalfels und Ulrich Weingart klären in der VG Kaisersesch über Betrugsmaschen von dreisten Kriminellen auf.
21

Ob Enkeltrick, Betrügereien am Telefon oder Scheingeschäfte. Kriminelle haben es mit immer wieder neuen Betrugsmaschen hauptsächlich auf ältere Mitbürger abgesehen. In der VG Kaisersesch sorgen zwei Sicherheitsberater für Aufklärung .

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2299

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
134

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Rund ums Haus
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht 2026
Doppelseite PR/Anzeigen
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
Kreishandwerkerschaft
Innovatives rund um Andernach
Rund ums Haus
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Anzeige KW 14
Unterstützeranzeige
Stellenanzeige Personalreferent/in