Handball Landesliga Rhein/Westerwald
Hilger-Team erwischte einen rabenschwarzen Tag
TuS Kaisersesch unterliegt dem TS Bendorf II mit 15:24 Toren
Kaisersesch. Einen rabenschwarzen Tag hatten die Schützlinge von Coach Christian Hilger erwischt, als sie am Wochenende den TS Bendorf empfingen.
Nach einer total verschlafenen Anfangsphase der Hausherren lagen die Gäste schnell mit sechs Toren in Front und waren auch in der Folge nicht wirklich aufzuhalten. Nur fünf starke Minuten im ersten Durchgang reichten den Gastgebern nicht aus, um sich bezüglich ihres Torkontos positiv in Szene zu setzen. Hatte die Mannschaft tatsächlich mit zwei, drei schnellen Gegenstößen absolut sehenswerte Treffer erzielt, so kehrte alsbald wieder der Schlendrian ein, bei dem schnell erkämpfte Bälle wieder leichtfertig verloren wurden. Hauptmanko waren hier die Pässe zum Mitspieler, die sich an diesem Tag die Note „ungenügend“ verdienten. Lag der TuS zur Pause nur mit fünf Treffern im Hintertreffen, so schickten sich die Gäste aus Bendorf an, das Team von Coach Christian Hilger in der zweiten Halbzeit systematisch auseinanderzunehmen.
Hatte Kaisersesch das Hinspiel in Bendorf noch gewinnen können, so bekam die Mannschaft auf heimischem Parkett, vornehmlich im zweiten Durchgang, kaum ein Bein auf den Boden. So gelang den Gästen auch die angedachte Revanche, bei der sie an ihre Gastgeber keine vorweihnachtlichen Geschenke zu verteilen hatten. Da auch Keeper Brengmann diesmal keinen guten Stand hatte und lediglich Jan Netz mit sechs Toren mehr oder weniger Normalform erreichte, musste der TuS Kaisersesch sich am Ende mit einer verdienten 15:24-Heimschlappe abfinden. Angst vor der eigenen Courage und Teamgeist fehlten diesmal, sollten für einen künftigen Erfolg aber bald wieder mit von der Partie sein. TuS Kaisersesch: Brengmann, Schick - Blodow, Orzel (2/1), Marzi (1), J.Netz (6), Forster, May, Kock (2), Schäfer, M. Netz (3/1), Weiß (1).
