Kommunal- und Verwaltungsreform
Innenminister Lewentz bewilligt Mittel für Fusionsgemeinden
Region. Innenminister Roger Lewentz hat die Mittel freigegeben, die den Verbandsgemeinden Cochem und Kaisersesch im Zusammenhang mit der Kommunal- und Verwaltungsreform zugesagt wurden. Mit der Auflösung der Verbandsgemeinde Treis-Karden zum 1. Juli dieses Jahres wurden deren Ortsgemeinden Lieg, Lützel, Moselkern, Müden (Mosel), Pommern und Treis-Karden in die Verbandsgemeinde Cochem eingegliedert. Die Verbandsgemeinde Kaisersesch nahm die Ortsgemeinden Binningen, Brieden, Brohl, Dünfus, Forst (Eifel), Kail, Möntenich und Roes auf.
Die Verbandsgemeinde Cochem erhält hierbei eine Landeszuweisung in Höhe von rund 570.000 Euro, die Verbandsgemeinde Kaisersesch bekommt rund 345.000 Euro. Der Verbandsgemeinde Kastellaun im Rhein-Hunsrück-Kreis, die die früheren Treis-Kardener Ortsgemeinden Lahr, Mörsdorf und Zilshausen aufgenommen hat, wurden zuvor bereits rund 140.000 Euro bewilligt.
Minister Lewentz sagte, dass mit der Freigabe der Zuweisungen die Gebietsänderung Treis-Karden erfolgreich abgeschlossen sei. „Wir haben hier eine sinnvolle und zukunftssichere Neuordnung vorgenommen, die sowohl den betroffenen Ortsgemeinden als auch den Verbandsgemeinden nutzt. Die neuen Strukturen werden langfristig dafür sorgen, dass die Gemeinden ihre Kosten senken können, ohne dass den Bürgerinnen und Bürgern irgendwelche Nachteile erwachsen“, sagte der Minister.
Pressemitteilung
Ministerium des Innern,
für Sport und Infrastruktur
Rheinland-Pfalz
