DIE LINKE. hat zur Mitgliederversammlung eingeladen
Mit neuem Vorstand zu den anstehenden Kommunalwahlen
Nach intensiver Debatte im „Projekt 2014“ wurde Kreiswahlprogramm beschlossen
Cochem-Zell. Auf der vergangenen Mitgliederversammlung hat DIE LINKE. Cochem-Zell einen neuen Vorstand sowie die Delegierten zu Landesparteirat und Landesparteitag turnusgemäß neu gewählt. Außerdem beschlossen die Mitglieder den von der offenen Arbeitsgruppe „Projekt 2014“ vorgelegten Entwurf zum Kreiswahlprogramm nach konstruktiver Debatte und mit weiteren inhaltlichen Ergänzungen. Ab sofort steht dieser zum Download auf der Homepage der Kreispartei bereit.
Dem neu gewählten Kreisvorstand gehören an: Martin Krötz, Thomas Knopp (Schatzmeister, Cochem), Ramona Krötz (Schriftführerin, Illerich), Wolfgang Schmitz (Beisitzer, Klotten), Fatima Pepic-Trippen (Beisitzerin, Briedel), Dietmar Brach (Beisitzer, Bullay).
Des Weiteren wurden die Delegiertenposten zu Landesparteirat und Landesparteitag mit Dietmar Brach und Martin Krötz neu besetzt.
„Ich freue mich, dass wir den Prozess zum Kreistagswahlprogramm erfolgreich abschließen konnten und unsere Mitglieder wichtige Aspekte unserer Programmatik für unseren schönen Landkreis auf der Mitgliederversammlung ergänzt haben“, freut sich der einstimmig wiedergewählte Kreisvorsitzende, „Nun gilt es, alle Kraft auf die anstehenden Kommunalwahlen zu konzentrieren. Unser Programm ist ein deutliches Signal für einen weltoffenen, solidarischen und demokratischen Kreis Cochem-Zell und gegen den alten Wein in neuen Schläuchen, der sich irreführend AfD nennt. Diese Partei steht vor allem für fortgesetzten Neoliberalismus und verschärfte Entsolidarisierung.“
Besonders kritisierte Krötz, dass die vermeintlich „Alternative“ im Kern aus abgehalfterten Politikern und Politdarstellern bestehe. Außer ein plumpes „Raus aus dem Euro“ und oberflächlicher Kritik an Europa habe deren Spitzenpersonal vor allem Angriffe auf angeblich zu hohe Löhne und die Demokratie zu bieten.
„Löhne runter, Arbeitszeiten und Renteneintrittsalter erhöhen, Menschen mit gering geschätztem sozialen Status vom Wahlrecht ausschließen wollen. Und wenn es wirtschaftlich daneben geht, den warmen Mantel des Nationalismus darüber decken? Das ist keine Alternative, sondern eine Agenda zum Abgewöhnen für Menschen mit Gewissen und Verstand“, erläutert Martin Krötz seine Position zur AfD. Nur DIE LINKE. als glaubwürdige Kritikerin, der maßgeblich von Deutschland fehlgeleiteten Europapolitik, könne verhindern, dass im Windschatten der Krise Rechtspopulisten auch in Deutschland zur Normalität würden und das politische Klima weiter verpesteten. Die Partei habe programmatisch nichts zu bieten, weder für Europa, noch im Kommunalwahlkampf, war die übereinsimmende Meinung der Mitglieder der LINKEN.
Pressemitteilung
DIE LINKE
Kreisverband Cochem-Zell
