Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
Neubau: Heizen mit Holz
Cochem.Nicht selten entsteht der Wunsch, durch Nutzung nachwachsender Rohstoffe unabhängiger und umweltfreundlich zu heizen oder mit einem „offenen Feuer“ ein gemütliches Heim zu schaffen. Holz als einheimischer Rohstoff ist bei richtiger Verwendung in einer modernen Feuerstätte ein umweltgerechter Brennstoff. Bei der Verbrennung wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie zuvor während der Wachstumsphase im Baum fixiert wurde.
Für die Nutzung gibt es verschiedene Anlagentypen. Kachel- oder Kaminöfen, die einzelne Räume beheizen, oder Zentralheizungskessel, die ganze Wohnungen oder Häuser mit Wärme versorgen. Automatisch befeuerte Holzpellet-Kessel lassen sich im Vergleich zu Scheitholzanlagen komfortabler bedienen da die Pellets kontinuierlich per Saugleitung oder Förderschnecke zugeführt werden und kein eigenhändiges Holznachlegen erforderlich ist. Zudem verbrennen die kleinen naturbelassenen Holzpresslinge schadstoffärmer als Scheitholz. Eine Nebenwirkung der Holzheizungen ist Feinstaub. Moderne Heizkessel sollten über eine Abgassensorik verfügen, die permanent die Verbrennung überwacht und optimiert. Ebenso ist auf die passende Dimensionierung der Anlage zu achten.
Beratungstermine
Unterstützung erhalten Ratsuchende im persönlichen Gespräch mit anbieterunabhängigen Energieberatern der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nach telefonischer Anmeldung. Energieberater Dipl.-Ing. (FH) Bernhard Andre hat jeden ersten, zweiten und dritten Dienstag im Monat von 9 bis 12.45 Uhr und von 13.30 bis 16.30 Uhr Sprechstunde in Cochem in den Räumen der Kreisverwaltung im Gebäude Brückenstraße 2, 2. Stock. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Voranmeldung unter Tel. 0 26 71/610.
