Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
Sanierung und Schimmelrisiko
Cochem. Obwohl sich eine Dämmung der Außenwände äußerst günstig auf Raumklima und Wärmeverluste eines Hauses auswirkt, begegnen manche Hausbesitzer ihr mit Misstrauen. Eine Ursache ist das weitverbreitete Märchen von den atmenden Wänden, die zum Feuchte- und Luftaustausch im Haus beitragen und damit Schimmel vermeiden würden. Glücklicherweise stimmt das nicht, andernfalls wären Häuser ganz schön zugig. Das Einzige, was sich durch Außenwände nach draußen bewegt, sind 1 bis 2 Prozente des Wasserdampfes aus der Innenraumluft. Der notwendige Luftaustausch muss in jedem Fall - in Häusern mit oder ohne Dämmung - durch regelmäßiges Öffnen von Fenstern und Türen oder über eine Lüftungsanlage geschehen. Dabei sinkt das Schimmelrisiko bei gleich bleibender Raumluftfeuchte an gedämmten Wänden sogar. Denn warme Wände sind trockener und bieten Schimmel weniger gute Wachstumsbedingungen. Eine gedämmte Wand atmet zwar genauso wenig wie eine ungedämmte Wand, aber sie hilft, ein Raumklima aufrecht zu erhalten, in dem Schimmel keine Chance hat - wenn regelmäßig gelüftet wird. Zu wichtigen Fragen der Schimmelprävention und Sanierung berät der unabhängige Energieberater der Verbraucherzentrale nach telefonischer Terminvereinbarung.
Energieberater Dipl.-Ing.(FH) Bernhard Andre hat jeden ersten, zweiten und dritten Dienstag im Monat von 9 bis 12.45 Uhr und von 13.30 bis 16.30 Uhr Sprechstunde in Cochem in den Räumen der Kreisverwaltung im Gebäude Brückenstraße 2, 2. Stock. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Voranmeldung unter Tel. (0 26 71) 6 16 85 oder 61-0.
Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin:
Energietelefon Rheinland-Pfalz: (08 00) 6 07 56 00 (kostenlos) - montags von 9 bis 13 und 14 bis 17 Uhr, dienstags von 10 bis 13 und 14 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.
