Arbeitskreis SchuleWirtschaft der Region Cochem/Kaisersesch
Schule trifft Wirtschaft
Lehrkräfte zu Gast bei der Debeka
Cochem/Koblenz. Welche Anforderungen gelten an die Bewerber von heute? Welche Erwartungen hat die Wirtschaft an die Schule? Welche Ausbildungsmöglichkeiten bietet ein Großunternehmen wie die Debeka? Auf diese und andere Fragen erhielten Lehrkräfte aus der Region Antworten aus der Hand von Personal- und Ausbildungsverantwortlichen sowie „Lehrlingen“, wie sie noch bei der Debeka heißen, bei einem Besuch des Konzernsitzes in Koblenz. Der Arbeitskreis SchuleWirtschaft der Region Cochem/Kaisersesch fand in der Koblenzer Versicherungsgruppe ein Unternehmen, dass 25 Lehrkräften aller Schularten sowie Vertretern der Handwerkskammer und der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion einen sehr informativen Einblick in die Unternehmensstruktur und das Ausbildungswesen ermöglichte. Mit bundesweit rund 17.000 Beschäftigten und rund 2.100 Auszubildenden ist das Unternehmen ein bedeutender Arbeitgeber wie Ausbilder und ein „Haus der tausend Berufe“, so Jörg Probstfeld bei der Präsentation seines Unternehmens. Vorgestellt wurden im Besonderen drei bedeutende Berufsfelder der Debeka-Gruppe: Kaufmann /-frau für Versicherungen und Finanzen, Kaufmann/-frau für Gesundheitswesen und Informatikkaufmann/-frau. „Von Bewerbern erwarten wir die Fachhochschulreife oder Hochschulreife, Freude am Umgang mit Menschen und Lernbereitschaft sowie Zielstrebigkeit“, erklären Angelika Jösch und Peter Schmidt, die für die Aus- und Weiterbildung im Unternehmen zuständig sind. „Entscheidend ist nicht nur die Form der Bewerbung, sondern die persönliche Reife, die der Bewerber im Einzel- und Gruppengespräch sowie in der Selbstpräsentation beweisen kann.“ Einen guten Eindruck müssen dabei Frau Holländer und Herr Hoffmann hinterlassen haben. Die beiden jungen Auszubildenden berichteten über ihre Erfahrungen aber auch Erwartungen an die Lehrkräfte. Während der eine die duale Ausbildung bei der Debeka, im Verbund mit Berufsschulunterricht, absolviert, setzt die andere ergänzend auf Zusatzqualifikation. Parallel zur Ausbildung absolviert sie ein Studium durch die VWA Koblenz samstagvormittags mit dem Ziel Informatik-Betriebswirtin (VWA). Vielversprechend ist auch eine Kooperation der Debeka mit der Hochschule Koblenz, Campus Remagen. Diese ermöglicht ein duales Studium, also ein Verbund von betrieblicher Ausbildung mit begleitendem Studium am Campus Remagen im Fachbereich Gesundheits- und Sozialwissenschaften zum Bachelor of Arts (B.A.). Eine Führung durch das Rechenzentrum und Fachabteilungen sowie Einblicke in die Arbeitsplatzgestaltung der Debeka-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rundeten die sehr interessante Betriebserkundung ab.
Infos zum Arbeitskreis SchuleWirtschaft Cochem/Kaisersesch unter: http://cochem.schulewirtschaft-rp.de/.
