Zehn Jahre Diensthundewesen am Standort Ulmen - Bundeswehr punktete mit einer Vorzeigeveranstaltung
Tolles Jubiläumsprogramm bot Kurzweil für die ganze Familie
Ulmen-Vorpochten. „Tag der offenen Tür“ hieß es bei der Bundeswehrschule für Diensthundewesen im Grüngürtel von Ulmen, denn die hier stationierten Fachkräfte luden zu ihrem zehnjährigen Standortjubiläum die gesamte Bevölkerung ein.
Die erschien gerne mit Kind und Kegel, denn das im Vorfeld bereits angekündigte Informations-, Unterhaltungs- und Festprogramm bot Kurzweil für die ganze Familie. Aber auch Gruppen, Vereine, Pärchen und Singles besuchten die hervorragend organisierte und in der Folge auch realisierte Veranstaltung. Schon am Morgen hatten die Offiziellen Schranken, Türen und Tore geöffnet und ermöglichten den in Scharen eintreffenden Besuchern einen tollen Einblick in ihre Arbeit.
Dabei standen natürlich die trefflich ausgebildeten Vierbeiner der Standortprotagonisten im Mittelpunkt des Geschehens. In diesem Zusammenhang bewiesen die Hundeführer/innen im Duo oder im Team während diverser Open-Air-Vorführungen ihre effektive Einsatzbereitschaft sowie die zahlreichen antrainierten Möglichkeiten der Hunde.
Dabei ging es interessant, spannend und auch schon mal amüsant zu, wenn die besten Freunde des Menschen einen vorgegebenen Parcours bewältigten, sich auf Fährtensuche begaben, ihren Partner sicherten oder sich im spielerischen Wettkampf maßen. Insgesamt sechs solcher Präsentationen konnte man bis zum Zapfenstreich gegen 17 Uhr verfolgen und sich an der hervorragenden Zusammenarbeit von Mensch und Hund á la Bundeswehr erfreuen.
Tolles Rahmenprogramm
Zwar galt den Hundeführern/innen und ihren treuen Vierbeinern das Hauptinteresse, doch boten die Event-Verantwortlichen noch ein zusätzliches Rahmenprogramm, das Abwechslung, Kurzweil, Musikunterhaltung und Entdeckung bot. So war unter anderem auch die Feuerwehr aus Ulmen und die Flugplatzfeuerwehr aus Büchel mit ihren Einsatzfahrzeugen vor Ort und boten ebenso wie das THW und das DRK einen Einblick in ihre wichtige Tätigkeit. Verschiedene Infostände, wie der Sozialdienst und das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr, der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., der Verband der Reservisten der Bundeswehr, das Bundeswehrsozialwerk, sowie auch der Deutsche Bundeswehrverband klärten über ihre unentbehrliche Arbeit auf. Mit von der Partie auch Bundesforst und Jagdverband, die per Broschüren und Flipcharts informierten. Ein Hauptaugenmerk der Gäste galt außerdem dem Übungscockpit eines Kampfflugzeuges des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 aus Büchel. Vor allem die jungen Gäste wollten hier gerne mal auf dem Sitz des Piloten Platz nehmen oder den Führerstand des Bergepanzers in unmittelbarer Nachbarschaft erklimmen. Eine historische Ausstellung von Uniformen, die Sportschule und das Karrierecenter der Bundeswehr waren ebenfalls vertreten und allemal einen informativen Besuch wert.
Im Zentrum für Kampfmittelbeseitigung wurde den Besuchern vermittelt, auf welche Weise man diesen Dingen erfolgreich zu Leibe rückt, während die Feldjäger im benachbarten Infostand ihre Tätigkeitsfeld offenbarten. Auch die Verbandsgemeinde Ulmen war mit einer Spielstation vertreten. Sarah Schmitz hatte hier die Aufsicht über erfreute Kinder und die Spielabläufe.
Die Feldpost, der RAG Schießsport, die Ausstellung ROLAND, der Segway-Parcours und die Vorführung der Veterenär-Mediziner mit einem Dummy lockten ebenso zahlreiche Besucher, die auch die Möglichkeit hatten, an einem Feldgottesdienst teilzunehmen. Getränke- und diverse Grillstände sorgten für das leibliche Wohlergehen der Gäste, die gerne auch der Feldküchen-Crew mit ihrem vorzüglichen Erbseneintopf einen Besuch abstatteten. Für den flotten musikalischen Rahmen bei dieser Vorzeigeveranstaltung sorgten der Musikverein Ulmen 1969 e.V. sowie das Heeresmusikcorps Koblenz.
