Unterschiedliche Weidenarten
Samantha war mit ihren Freundinnen Katharina, Sarah, Isabell und Thalita am vergangen Samstag auf eine Party eingeladen. Da sich zu selbiger auch gleichaltrige Jungs angesagt hatten, war für die 18-Jährige schon Stunden zuvor „Styling“ angesagt. Im Verlauf jener in sechs Abschnitten eingeteilten Aufbereitungsphase, bestehend aus Duschen, Haare waschen, Föhnen, Schminken, Nägel lackieren und in Klamotten schlüpfen, kontaktierte sie immer wieder mittels Handy die Freundinnen. Hier tauschte sie sich dann bezüglich des zuoberst bereits erwähnten Stylings mehrfach aus - und dies natürlich mit allen Vieren. Mama Sylvia begegnete diesen drei Stunden Aufbereitung oftmals mit einem Kopfschütteln, musste dann aber gegen 21.30 Uhr kurz vor dem Aufbruch der Tochter feststellen, dass sich der o.g. Aufwand wirklich gelohnt hatte. Samantha sah absolut blendend aus. Am darauffolgenden Sonntagmorgen, gegen 11.45 Uhr, öffnete sich dann erst wieder die Tür von Samanthas Zimmer, und heraus trat eine von besagter Party arg mitgenommene Tochter. „Mia is et kotzübel“, vernahm man aus einem mit Haaren völlig zerzausten Gesicht, was Mama Sylvia nur mit einem Satz kommentierte: „Gestern ne Augenweide heute ne Trauerweide..!“
Ihr
Schmandelecker
