Graffiti-Kunst mit der JUKUSCH Cochem-Zell und Westenergie
Unterwasserwelt schmückt Trafostation in Düngenheim
aus Saffig
Düngenheim. Ein farbenfrohes Kunstwerk bereichert ab sofort das Gelände des Bildungs- und Pflegeheims St. Martin in Düngenheim:
Acht Kinder und Jugendliche des Hauses haben gemeinsam mit dem Künstler Vladimir Blanco eine Trafostation in eine fantasievolle Unterwasserwelt verwandelt.
Das Projekt entstand im Rahmen der langjährigen Kooperation zwischen der Jugendkunstschule JUKUSCH Cochem-Zell und dem Bildungs- und Pflegeheim.
Westenergie begleitet seit vielen Jahren die Graffiti-Projekte der JUKUSCH und unterstützte auch dieses Projekt – sowohl finanziell als auch durch die Bereitstellung der Trafostation.
Die künstlerische Leitung lag bei Anja Schindler, die pädagogische Betreuung übernahm Carlotta Träger. Bereits Anfang Mai starteten die Vorbereitungen mit ersten Motivideen, Skizzen und dem Anfertigen von Schablonen. Nach ersten Übungen auf Leinwänden konnten die Jugendlichen schließlich selbst zur Spraydose greifen und ihr Können unter Beweis stellen.
Wetterbedingt wurde der eigentliche Sprühtag auf den 10. Juni verschoben. Nach einer Übungsphase, in der der Umgang mit der Spraydose trainiert wurde, gestalteten die Teilnehmenden die Trafostation Schritt für Schritt. Unterstützt wurden sie dabei nicht nur vom Künstler, sondern auch von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die die Entstehung des Kunstwerks mit großem Interesse verfolgten.
„Solche Projekte zeigen eindrucksvoll, was entsteht, wenn Kreativität, Engagement und gesellschaftliche Verantwortung zusammenkommen. Wir freuen uns, dass wir die jungen Menschen dabei unterstützen konnten, ihre Ideen sichtbar zu machen und einen nachhaltigen Beitrag zur Verschönerung des Standorts zu leisten“, betonte Thomas Hau, Kommunalmanager bei Westenergie.
Auch Anja Schindler, Leiterin der JUKUSCH, hob die besondere Bedeutung des Projekts hervor: „Die gemeinsame Arbeit an diesem Kunstwerk stärkt nicht nur die kreativen Fähigkeiten der Jugendlichen, sondern auch ihr Selbstbewusstsein und den Gemeinschaftssinn. Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Begeisterung und Stolz sie dieses Projekt umgesetzt haben.“
Ermöglicht wurde das Projekt durch die Unterstützung von Westenergie sowie dem Bildungs- und Pflegeheim St. Martin. Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Die neue Unterwasserwelt ist ein echter Blickfang und ein gelungenes Beispiel dafür, wie Teilhabe und Kreativität Hand in Hand gehen können.
Pressemitteilung Westenergie