Alternative für Deutschland tritt zur Kreistagswahl in Cochem-Zell an
Wahlvorschlag für die Kreistagswahl aufgestellt
Cochem. Im Hotel „Brixiade“ in Cochem haben die Mitglieder des Kreisverbandes Alternative für Deutschland (AfD) Cochem-Zell den ersten Schritt für die Teilnahme an der Kommunalwahl am 25. Mai gemacht. In der gut besuchten Mitgliederversammlung wählte die AfD ihre Kandidaten für den Kreistag. Insgesamt 14 Personen treten für die AfD an. Spitzenkandidat wurde der Kreisverbandsvorsitzende und Vorstandsmitglied des Landesverbands der „Jungen Alternativen“ Martin Fischer (22, Student aus Illerich) und der 2. Kreisvorsitzende Dr. Klaus Werner Lay (62, Freiberufler aus Panzweiler). In seiner Begrüßungsrede wies der Kreisvorsitzende Martin Fischer darauf hin, dass die AfD als junge Partei, die am 6. Februar ihren ersten Geburtstag feierte, bald ein weiteres Stück „Geschichte“ schreibt, indem sie erstmalig an den Kommunalwahlen teilnimmt. Die AFD ist überall „auf dem Vormarsch“ Aktuelle Umfragen sehen die AFD bei bis zu acht Prozent.
Die Probleme auf der kommunalen Ebene
Das Zusammentreffen von Europa- und Kommunalwahlen am 25. Mai empfindet Martin Fischer als überaus passend: „Die Probleme auf der kommunalen Ebene sind teilweise eng mit den Problemen auf der europäischen und der Bundesebene verwandt und verflochten. Hier wie dort wird über die Köpfe der Bürger hinweg regiert neue Währungen eingeführt, Länder in die EU aufgenommen und die Bürgschaften für südeuropäische Banken im dreistelligen Milliardenbereich, zu Lasten der deutschen Sparer und Steuerzahler übernommen. Auf der kommunalen Ebene wird die Landschaft ungefragt mit Windparks überzogen und die Bürger mit Kommunalreformen beglückt. Deutschland haftet mit fast 700 Milliarden Euro für die Schulden der Krisenländer in Südeuropa und ihrer Banken und hat schon mehr als 160 Milliarden Euro davon ausgezahlt, während die deutschen Kommunen unter einer Schuldenlast von über 134 Milliarden Euro stöhnen. Sie schließen ihre Schwimmbäder und Bibliotheken, veräußern kommunale Unternehmen und Immobilien, können ihre Infrastruktur nicht in Stand halten und die staatlich garantierten Betreuungsplätze für Kinder nicht finanzieren. Ein wesentlicher Grund für die finanzielle Misere der Kommunen ist das rasante Wachstum der Sozialausgaben, die von der Armutszuwanderung aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union verstärkt wird. Entstanden ist vielerorts eine Mangelverwaltung ohne Kreativität und Innovation. Daran will die AFD ansetzen und tritt deshalb zu den Kommunalwahlen am 25. Mai an. „Es ist folgerichtig, dass wir über die bekannten bundes- und europapolitischen Themen hinaus auch kommunal eine Alternative anbieten. „Wenn ich mir das Ergebnis der AfD bei der Bundestagswahl im Kreis ansehe, bin ich davon überzeugt, dass wir im Kreistag vertreten sein werden!“
Unterstützung der Bürger benötigt
Bei der Listenwahl wurde die AfD im Kreis Cochem-Zell von den Kreisverbänden der Region unterstützt. Christian Schreckenberger (1, stellvertretender Landesvorsitzender der AfD) und Joachim Paul (Landesschriftführer der AfD) leiteten die Mitgliederversammlung. Da die AfD bisher noch in keinem Parlament vertreten ist, geht es jetzt für die Partei darum, die notwendigen Unterstützerunterschriften zu sammeln, um zur Wahl zugelassen zu werden. Die Mitglieder zeigten sich sehr zuversichtlich. Erfahrungsgemäß ist der Zuspruch in der Bürgerschaft groß. In den nächsten Wochen wird die AfD mit Infoständen im gesamten Kreis um die Unterstützung der Bürger werben.
Pressemitteilung der
AfD Kreis Cochem-Zell
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