AntiAtomNetzKoblenz
Beeindruckendes Gedenken an die Katastrophe
Koblenz.„... und das alles für ein bisschen billigen Strom?!“ Heinz-Friedrich Steinecke, Vorstandsmitglied des BUND Koblenz, brachte es in seiner sachlichen und zugleich sehr tief gehenden Rede auf den Punkt: Atomenergie ist nicht verantwortbar, die Risiken sind niemals völlig beherrschbar, man darf den gefährdeten Menschen im Gefahrenbereich der Atomanlagen und den kommenden Generationen unsere Kurzsichtigkeit und die Profitinteressen der Betreiber nicht aufbürden, so die Botschaft der Veranstaltung. Über 50 Teilnehmer aus vielen Gruppierungen und auch ganz privat waren am Spätnachmittag des 4. Jahrestages der Fukushima-Katastrophe zum Löhrrondell gekommen. Viele Passanten blieben stehen und hörten den bewegenden Reden zu, die diesen zweiten Super-Gau der Atomgeschichte bewusst machte. „Wir wollen uns heute erinnern an das unglaubliche Geschehen, auch an Tschernobyl vor 29 Jahren, an unsere Angst um unsere Kinder in den Monaten danach, wir wollen informieren über die Vorgänge damals in Japan und auch die Situation heute noch, wir wollen an die Menschen denken, die unermessliches Leid ertragen müssen bis heute und in Zukunft, insbesondere die Kinder, und wir wollen zusammenstehen, uns gegenseitig stärken im Kampf für einen vollständigen, sofortigen und weltweiten Atomausstieg“, so Egbert Bialk vom BUND und AntiAtomNetzKoblenz. Ein aktueller Brief eines japanischen Antiatomaktiven wurde verlesen, Kazuhiko Kobayashi, der noch im Herbst in Koblenz zu Gast gewesen war und aus Fukushima berichtet hatte. Eine solidarische Antwort an ihn unterzeichneten alle Teilnehmer und rund 200 Euro wurden wieder für sein Hilfsprojekt für geschädigte Kinder aus der Präfektur Fukushima gesammelt. Florian Lamour von Greenpeace Koblenz wies abschließend auf die nach wie vor gefährliche deutsche Atompraxis hin. Mehrere Atomtransporte fahren nahezu unkontrolliert monatlich durch Koblenz, um strahlende Rohstoffe für die Herstellung von Brennstäben kreuz und quer durch Europa zu transportieren. Diese Atomanlagen in Gronau und Lingen habe der vereinbarte Atomausstieg offenbar „vergessen“. Egbert Bialk mahnte eine schleunigst zu regelnde und so weit wie möglich gefährdungsreduzierte Lagerung von Atommüll an, auch aus dem anstehenden Abriss des AKW Mülheim-Kärlich. „Sicher keine Kleinigkeit für die nächste Million Jahre“, so Bialk. Bis dahin gelte: „Kein weiteres Gramm Atommüll produzieren. Atomkraftwerke abschalten!“
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