Allgemeine Berichte | 24.12.2013

Arbeitskreis „SchuleWirtschaft Koblenz“ informierte

Berufsbildende Schulen bieten vielfältige Abschlüsse

Wilhelm Valler, Bereichsleiter Höhere Berufsfachschule für Automatisierungstechnik, erklärt den Schulleitern die Funktion einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) der Firma Siemens. privat

Koblenz. Der Arbeitskreis „SchuleWirtschaft Koblenz“ informierte in Koblenz die Direktoren der Realschulen plus aus dem Kreis Neuwied und Westerwald über die vielfältigen Abschlüsse, die das Berufsbildende Schulsystem Absolventen der Realschulen bietet. Viele Eltern verbinden mit der Berufsbildenden Schule ausschließlich die Berufsschule. Berufsbildende Schulen haben aber sehr viel mehr zu bieten. Die Berufsschule bildet „nur“ das „Kerngeschäft“. Viele Eltern übersehen jedoch, dass die Berufsbildenden Schulen darüber hinaus eine Vielzahl unterschiedlicher Abschlüsse anbieten.

So können Absolventen der Realschulen (wie auch der Gymnasien nach Klasse 10) in den Höheren Berufsfachschulen und den Beruflichen Gymnasien den Hochschulzugang erwerben. Holger Lüsebrink, Leiter des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft Koblenz“ und im Hauptberuf Stellvertretender Schulleiter der Carl-Benz-Schule Koblenz, zeigte den Schulleiterkollegen die vielfältigen Möglichkeiten für Schüler zum Hochschulzugang auf.

Holger Lüsebrink erläuterte: „Eine Berufsausbildung ist ein attraktiver Zugang in das Berufsleben mit vielfältigen Karriereaussichten in Handwerk, Industrie und Dienstleistung. Nach der erfolgreichen Berufsausbildung stehen den Auszubildenden alle Türen offen, von der qualifizierten beruflichen Weiterbildung bis hin zum Abitur und damit zum Hochschulzugang.“ Für Naturwissenschaften und Technik zu werben, ist für Holger Lüsebrink und die Arbeitskreise „SchuleWirtschaft“ eine Herzensangelegenheit. „Unsere Wirtschaft benötigt technisch gut ausgebildete Fachkräfte: Informatiker, Ingenieure, Naturwissenschaftler, genauso wie qualifizierte technische Facharbeiter“, warb Holger Lüsebrink. „Gerade in techniknahen Berufen bestehen ausgezeichnete Zukunftsperspektiven.“

Wilhelm Valler, Bereichsleiter Elektronik der Carl-Benz-Schule, stellte im Labor für Automatisierungstechnik die Roboter und Anlagen vor, mit denen in der Höheren Berufsfachschule für Automatisierungstechnik (Abschluss: fachgebundener Hochzugang) und im Beruflichen Gymnasium für Informatik (Abschluss: allgemeine Hochschulreife) gearbeitet wird. Das Berufliche Gymnasium an der Carl-Benz-Schule in Koblenz ist das einzige Berufliche Gymnasium in Rheinland-Pfalz mit dem Schwerpunkt Informatik. Danach wurden die Rollen getauscht: Die Schülerinnen und Schüler erklärten den Direktoren, wie sie in Projekten Roboter und Speicherbausteine programmieren. Die Schulleiter ließen sich von der Begeisterung der Schüler anstecken und blieben länger als geplant.

Wilhelm Valler, Bereichsleiter Höhere Berufsfachschule für Automatisierungstechnik, erklärt den Schulleitern die Funktion einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) der Firma Siemens. Foto: privat

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