Allgemeine Berichte | 17.02.2014

Volksbank Koblenz Mittelrhein übernimmt Patenschaften für drei Schulen

Bildung in Finanzthemen fördern und Fachkräfte sichern

Theodor Winkelmann, VBKM, Klemens Breitenbach, Schulleiter Eichendorff-Gymnasium, Brigitte Balzer-Engel, Eichendorff-Gymnasium, Nadine Giejlo, IHK Koblenz, Micha-el Hessel, VBKM, Walter Müller, VBKM, Volker Kahn, Dr. Zimmermannsche Wirtschaftsschule, Corinna Gahl-Haupt, Dr. Zimmermannsche Wirtschaftsschule, Dieter Lehmann , Rhein-Gymnasium Sinzig, Siegbert Pinger, Arbeitskreis SchuleWirtschaft, Manfred Sturm, Rhein-Gymnasium Sinzig (v.l.).privat

Sinzig/Koblenz. Die Volksbank Koblenz Mittelrhein (VBKM) übernimmt Patenschaften für die Dr. Zimmermannsche Wirtschaftsschule und das Eichendorff-Gymnasium in Koblenz sowie für das Rhein-Gymnasium in Sinzig.

Bestandteil der Zusammenarbeit sind unter anderem Praktika, Teilnahme an Informationstagen und Unterrichtsgestaltung. Kürzlich wurden die Urkunden offiziell im Rahmen einer kleinen Feierstunde von Vorstandsvorsitzenden Theodor Winkelmann und Vorstand Walter Müller und den Schulleitern unterzeichnet. Theodor Winkelmann fasste in seiner Ansprache die Motivation zusammen: „Ein Wunsch eint uns und die Schulen: Theorie und Praxis soll für junge Menschen in der Region noch näher zusammengebracht werden. Insbesondere beim Thema Bildung in Finanzangelegenheiten sehen wir Bedarf. Junge Menschen müssen einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld lernen. Grundlegend dafür ist ein Verständnis für finanzwirtschaftliche Zusammenhänge. Wir hoffen, dass wir im Rahmen unserer Patenschaften einen Beitrag dazu leisten und die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer unterstützen können. Gleichzeitig möchten wir junge Menschen auch über Möglichkeiten einer beruflichen Perspektive in unserem Haus informieren.“ Siegbert Pinger vom Arbeitskreis SchuleWirtschaft bestätigte, dass Finanzwissen leider oft zu kurz komme, und Schüler dringend praktisches Grundlagenwissen brauchen, auf dessen Basis sie dann ihre eigenen Entscheidungen im Leben treffen können. Er dankte den Schulen und der Volksbank dafür, hier nun anzusetzen.

Verständnis für finanzwirtschaftliche Zusammenhänge fördern

Corinna Gahl-Haupt, Schulleiterin der Dr. Zimmermannschen Wirtschaftsschule, ergänzte, wie wichtig Allgemeinbildung für die jungen Menschen ist. Das fängt bei Finanzen an und geht über Theaterbesuche bis hin zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Problemen wie Gewalt oder Obdachlosigkeit.

Das Rhein-Gymnasium in Sinzig hat schon lange gute Erfahrungen mit ihrem Berufs- und Studienwahlkonzept gemacht. Schulleiter Dieter Lehmann erhofft sich von der Patenschaft eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Nun gelte es, Berührungspunkte zwischen Schule und Wirklichkeit zu entdecken und auszubauen.

Klemens Breitenbach, Schulleiter am Eichendorff-Gymnasium, unterstrich, dass Schülern nicht wertvolle Lebenszeit verloren gehen dürfe, nur weil sie nach ihrem Schulabschluss nicht wissen, wohin sie beruflich wollen und dann erstmal Zeit für eine Orientierung brauchen. Die Entscheidung für ein Leben nach der Schule müsse schon vorher fallen. Dazu müssen die Schüler die Möglichkeiten aber erstmal kennenlernen.

Nadine Giejlo von der IHK dankte den Anwesenden für ihr Engagement. Sie betreut über 400 Schulpatenschaften. Laut ihrer Beobachtung sind gerade Gymnasien bisher sehr zurückhaltend gewesen, was die Offenheit für Ausbildungsberufe und Berufsorientierung angeht. Umso erfreulicher sei es, dass die Volksbank nun zwei Gymnasien und eine Wirt-schaftsschule für die Zusammenarbeit begeistern konnte.

Pressemitteilung

Volksbank Mittelrhein eG

Theodor Winkelmann, VBKM, Klemens Breitenbach, Schulleiter Eichendorff-Gymnasium, Brigitte Balzer-Engel, Eichendorff-Gymnasium, Nadine Giejlo, IHK Koblenz, Micha-el Hessel, VBKM, Walter Müller, VBKM, Volker Kahn, Dr. Zimmermannsche Wirtschaftsschule, Corinna Gahl-Haupt, Dr. Zimmermannsche Wirtschaftsschule, Dieter Lehmann , Rhein-Gymnasium Sinzig, Siegbert Pinger, Arbeitskreis SchuleWirtschaft, Manfred Sturm, Rhein-Gymnasium Sinzig (v.l.).Foto: privat

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