Allgemeine Berichte | 28.11.2015

Handwerkskammer mit Ehrennadel für integrative Leistungen und Engagement geehrt

Das Miteinander verschiedener Kulturen erleben

Die "Flüchtlingsnetzwerker" Nikolinka Georgieva, Hans-Maik Diehl, Jens Fiedermann und Projektleiterin Ursula Westermann (v.l.) erfüllen ihre Aufgabe mit viel Engagement und Herzblut. privat

Koblenz.Eine besondere Ehrung wurde der Handwerkskammer (HwK) Koblenz zuteil: Im Rahmen der Abschlussveranstaltung „Interkulturelle Wochen“ wurde ihr die Ehrennadel der Stadt Koblenz für besondere integrative Leistungen und Engagement im Umgang mit Flüchtlingen verliehen.

Die HwK Koblenz mit ihren 19.500 Mitgliedsbetrieben engagiert sich seit Jahren bei der Eingliederung und Integration ausländischer Mitbürger. „Derzeit stehen wir mit der Integration von Flüchtlingen vor einer der größten, auch humanitären Herausforderungen. Diese Menschen sind vor Krieg und Elend geflüchtet, haben unmenschliche Strapazen auf sich genommen und kommen mit einer großen Erwartungshaltung auf ein neues friedliches Leben zu uns. Integration mit Zukunftsperspektive bedeutet mittelfristig eine gute Berufsausbildung, der eventuell ein Langzeitpraktikum vorgeschaltet ist, und langfristig berufliche Eingliederung in das Arbeitsleben“, so Ursula Westermann, Leiterin der Abteilung Lehrlingswesen.

Sie betont, dass deutsche Sprachkenntnisse und eine möglichst schnelle zügige Feststellung und Entscheidung über den rechtlichen Aufenthaltsstatus dafür die Basis sind. Das Aufgabenspektrum der HwK Migrations- und Flüchtlingsnetzwerker ist breit gefächert. Sie engagieren sich bereits bei der Beratung und der Feststellung beruflicher Vorkenntnisse oder Neigungen. Sie vermitteln bei der Anerkennung von Berufsabschlüssen und informieren über mögliche zusätzliche Qualifizierungen. Sie helfen bei der Vermittlung in Langzeitpraktika, Berufsausbildung oder Beschäftigung. Sie begleiten die Flüchtlinge während der beruflichen Eingliederung und bringen viel Herzblut ein.

Das vom Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung des Landes Rheinland-Pfalz, der Arbeitsagentur und der Handwerkskammer Koblenz durchgeführte Projekt „Flüchtlingsnetzwerker“ wird im kommenden Jahr personell erweitert.

Informationen zur Ausbildung von Flüchtlingen bei der HwK Koblenz, Tel. (02 61) 39 83 33, Fax -990, aubira@hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de.

Pressemitteilung

Handwerkskammer Koblenz

Die "Flüchtlingsnetzwerker" Nikolinka Georgieva, Hans-Maik Diehl, Jens Fiedermann und Projektleiterin Ursula Westermann (v.l.) erfüllen ihre Aufgabe mit viel Engagement und Herzblut. Foto: privat

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