Dialog Kinderschutz Koblenz
Dialog der SPD mit dem Kinderschutzbund Koblenz: Angebote und Unterstützung für gefährdete Kinder
aus Koblenz
Koblenz. Die SPD hatte am 7. März 2026 zum Dialog eingeladen - viele sind dieser Einladung gefolgt. So auch Vertreterinnen des Kinderschutzbundes Koblenz.
Marion Lipinski Naumann und Detlef Pilger moderierten die Veranstaltung. So konnten die Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes, Anke Jorzig, und die 2. Vorsitzende, Gabi Theis, den Arbeits- und Wirkungsbereich dieses so wichtigen Vereines darstellen.
Wie bedeutend sind die Angebote für Kinder und Jugendliche, die einer Gefahr ausgesetzt sind?
Was bietet der Kinderschutzbund?
Beratung und Begleitung bei sexualisiertem Missbrauch, Misshandlung und Verwahrlosung, Aufarbeitung traumatischer Erlebnisse, Stabilisierung und Begleitung bei Gerichtsverfahren. Dies geschieht in Einzelfallarbeit, aber auch in Gruppengesprächen. Neben all diesen Maßnahmen kümmert sich der Kinderschutzbund jedoch auch intensiv um Präventionsmaßnahmen z.B. in Schulen und Kindergärten und bietet Freizeitangebote für Kinder und ihre Familien, die sich das sonst nicht leisten könnten.
Marion Lipinski Naumann: „Wie können Sie denn Ihre wichtige Arbeit überhaupt finanzieren?“: Frau Jorzig erklärte dazu, dass der Kinderschutzbund neben Zuschüssen dringend auf Spenden angewiesen ist. Ansonsten könne die Unterstützung bei Weitem nicht in diesem Umfang erfolgen. Detlef Pilger: „Glauben Sie, dass die meisten Vergehen erfasst werden? Denn nur da kann geholfen werden?“ Frau Jorzig gibt dazu an, dass nur ein Bruchteil bekannt wird, die Dunkelziffer ist in diesem Bereich sehr hoch. Sie bittet, dass jeder, man selbst, Nachbarn, Verwandte, Lehrerinnen und Lehrer und so weiter, genau hinschauen möge und sich nicht scheue, das Gesehene bekannt zu machen. Ansprechpartner sind u.a. der Kinderschutzbund, das Jugendamt oder die Polizei. Eine Nachfrage bei diesen Institutionen kann schnell Klarheit bringen, so dass den Kindern und Jugendlichen geholfen werden kann. Dies ist besser, als aus Unsicherheit zu schweigen.
Einige Besucherinnen und Besucher stellten Fragen, die von Frau Jorzig und Frau Theis gerne beantwortet wurden.
Eine Stunde Dialog ging schnell zu Ende.
Dieser Zeiteinsatz ist so vorgesehen und hat sich über viele Jahre bewährt.
Pressemitteilung SPD Koblenz
