Politik | 29.10.2014

evm Verkehrsgesellschaft und RMV legen gemeinsame Lösung vor

Erstes Etappenziel für Semesterticket

Koblenz. „Wir streben weiterhin eine gemeinsame Lösung für das Semesterticket an. Über die Details dieser müssen wir allerdings noch sprechen,“ so beschreiben die Geschäftsführer der evm Verkehrs GmbH, Jürgen Czielinski, und Hans-Egon Link, der Rhein Mosel-Verkehrsgesellschaft mbH (RMV), den aktuellen Stand zum Semesterticket. Hintergrund ist der zum 31. Dezember 2014 beendete Vertrag zwischen evm Verkehrs GmbH und RMV. Dies hätte zur Folge, dass zukünftig Linienteile aus dem gewohnten Geltungsbereich von den Studierenden nicht mehr mit dem Semesterticket genutzt werden können. Doch jetzt können die beteiligten Gesellschaften verkünden, dass man sich in weiterführenden Gesprächen auf eine gemeinsame Lösung für 2015 verständigt hat: „Wir wollen die bestehenden Konditionen aufrecht erhalten und damit die Wünsche des Studierendenwerks erfüllen“, teilen die Geschäftsführer mit.

Klärung der Formalitäten

Bis es dazu kommt, müssen allerdings noch die Verträge mit allen Parteien neu gestaltet werden. Dazu gehört auch, dass die Gremien der Gesellschaften an der Neugestaltung der Verträge beteiligt und deren Zustimmung eingeholt wird. „In den kommenden Wochen müssen wir uns daher noch etwas gedulden. Aber wir können sagen: wir sind auf einem guten Weg,“ kündigen die Vertreter der Verkehrsgesellschaften an. Bei den ausstehenden Details gehe es vor allem um Vertragsformalitäten.

Gewohnte Linien erhalten

Das Semesterticket umfasst im Koblenzer Stadtgebiet alle Buslinien der Verkehrsunternehmen: evm Verkehrs GmbH, RMV, Kraftverkehrsgesellschaft Koblenz (KVG), Rhein Westerwald Nahverkehrs GmbH (RWN) und Rhein Hunsrück Bus GmbH (RHB). Außerhalb der Stadt Koblenz sind die Linie 7 bis Höhr-Grenzhausen und Linie 8 bis Bendorf-Sayn/Schloss der evm Verkehrs GmbH und die Linien 570, 571 und 573 der RMV bis in die Stadt Lahnstein eingeschlossen.

Neuerungen für mehr Komfort

Auf der Linie 3, die zwischen Goldgrube und Güls fährt, erfolgt während der Vorlesungszeiten an der Universität ein durchgängiger Einsatz von Gelenkomnibussen. Die Anfahrt der Haltestelle „Hochschule Koblenz“ der Linie 2/12 erfolgt nunmehr von Montag bis Samstag im 15-Minunten-Takt. Um 15 Minuten verlegt werden die Fahrzeiten der Linie 5, die somit an die Vorlesungszeiten der Universität angepasst werden. „All diese Maßnahmen konnten wir zusätzlich mit dem Fahrplanwechsel realisieren und damit noch bessere Nutzungsvoraussetzungen für den ÖPNV schaffen“, erklärt Jürgen Czielinski. Die Neuerungen sind ab dem 14. Dezember gültig.

Den Weg bereiten für Verbundlösung

Die Geschäftsführer der evm Verkehrs GmbH und der RMV sehen in ihrer Einigung auch einen wichtigen Beitrag für die nunmehr anstehenden Gespräche zwischen dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) und dem Studierendenwerk Koblenz, welches im Auftrag der Hochschule und der Universität die Verhandlungen übernimmt, um eine noch größere und attraktivere Lösung auf Verbundebene zu realisieren.Pressemitteilung

evm Verkehrs GmbH

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