Allgemeine Berichte | 04.07.2013

Dekanat Koblenz

„Et war immer schön“

Dekanatsreferent Hans-Peter Kuhnen wurde in die Altersteilzeit verabschiedet

Hans-Peter Kuhnen.privat

Koblenz. Mehr als 200 Frauen und Männer haben in der Koblenzer Citykirche am Jesuitenplatz den Dekanatsreferenten Hans-Peter Kuhnen in die passive Altersteilzeit verabschiedet. Der Koblenzer Dechant Thomas Hüsch würdigte im Gottesdienst den 61-Jährigen in Anlehnung an die Korintherbrief-Lesung mit den Geistesgaben als „Mensch, der mit vielen Talenten“ gesegnet sei. Er sei in Koblenz in vielen Verbänden und Organisationen vernetzt, habe mit Ehren- und Hauptamtlichen zuverlässig und loyal zusammengearbeitet und jedem Einzelnen etwas zugetraut. „Seine offene und freundliche Art hat jede und jeden im Dekanat mitgeprägt“. Er sei der „richtige Mann am richtigen Ort“ gewesen, das könne er auch nach nur vierzehnmonatiger Zusammenarbeit so sagen. Außerdem müsse man ihn noch nicht so ganz vermissen, weil er auch in den Zeiten der bevorstehenden Vakanz „noch da sei und helfe“. „Was ? Der geht schon in Rente?“ hätten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bistum Trier verwundert gefragt, erzählte der Referent im Visitationsbezirk Koblenz, Günter Gauer. Er bedankte sich auch im Namen des Generalvikars Monsignore Dr. Georg Bätzing für die langjährige, immer fruchtbare Zusammenarbeit mit Kuhnen. Hans-Peter Kuhnen sei immer eng mit der Trierer Kirche verbunden gewesen und einfach nicht wegzudenken. Die evangelische Pfarrerin Birgit Becker (Synodalassessorin des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz) erinnerte an viele gemeinsame ökumenische Stationen, insbesondere die gute Zusammenarbeit im Vorfeld der Bundesgartenschau in Koblenz. Noch heute freue sie sich über den von ihnen beiden mit kreierten „Evensong“, ein Abendlob-Projekt, das eigens für die Buga geschaffen worden sei und noch heute Bestand hat. Sie habe Kuhnen als einen Menschen erlebt, der sich im wahrsten Sinne des Wortes über die Nähe Gottes freue, der Gefühle wie Wehmut, Neugier und Dankbarkeit lebe und empfinde. Er stehe für eine Kirche, die „ fröhlich und lebendig ist, aber auch mal nachdenklich stimmt“. Mit einem Bonmot schloss die evangelische Pfarrerin ihr Grußwort: „Et war immer schön!“ Das bestätigte auch die Vorsitzende des Dekanatsrates in Koblenz, Ruth Hartmann. Auf ihn sei stets Verlass, er habe Kritik angehört, verarbeitet und weiterentwickelt. Interessanten Ideen und Vorschlägen sei er nie abweisend gegenübergetreten - im Gegenteil: Er habe immer ein Herz für andere bewiesen. Sie wünsche ihm für seinen künftigen Weg „Lebensfreude und die Gabe, alles Schöne zu genießen“. Der vielfach Geehrte bedankte sich bei den zahlreichen Weggefährten, lobte die Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Theater, den Umweltverbänden, Gremien, Ordensgemeinschaften, seinem Lieblingsprojekt, der „Citykirche“ und ihren Mitarbeitern. Und schließlich seiner Sekretärin Ulrike Stolz für 25 Jahre Zusammenarbeit. Den Gottesdienst gestaltete die Mädchenkantorei der Liebfrauenkirche unter der Leitung von Regionalkantor Manfred Faig mit; die Orgel spielte Dekanatskantor Joachim Aßmann. Im Anschluss an die offizielle Verabschiedung gab es eine musikalische Vorführung der Gemeinde- und Pastoralreferenten, einen Auszug des aktuellen Programms von Kirchenkabarettist Heri Lehnert sowie Musik vom Trio Jazzelongue. Routiniert und gekonnt führte Kalle Grundmann durchs bunte Programm des Abends in der Citykirche.

Hans-Peter Kuhnen.Foto: privat

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