Rhein in Flammen nachhaltig gestalten
GRÜNE Koblenz fordern Neubewertung von Feuerwerken wegen Dürresommer
aus Koblenz
Koblenz. Die GRÜNEN Koblenz begrüßen, dass „Rhein in Flammen“ in diesem Jahr erstmals durch zwei Drohnenshows ergänzt wird. Aus Sicht der Partei ist das ein wichtiger Schritt, um die traditionsreiche Veranstaltung an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen.
„Dass es in diesem Jahr bereits zwei Drohnenshows gibt, ist ein starkes Signal. Die Veranstalter entwickeln Rhein in Flammen damit genau in die Richtung weiter, die wir seit Jahren fordern: Tradition bewahren und gleichzeitig moderne, nachhaltigere Formate stärken. Diesen Weg sollten wir konsequent weitergehen“, erklärt die umweltpolitische Sprecherin der Ratsfraktion, Alexandra Kaatz.
Die GRÜNEN sehen zugleich die Notwendigkeit, den Umgang mit klassischen Feuerwerken vor dem Hintergrund immer häufiger auftretender Dürresommer neu zu bewerten.
Der Kreisvorsitzende Christopher Bündgen erklärt: „Wenn für Feuerwerke zunehmend Hänge bewässert und zusätzliche Brandschutzmaßnahmen notwendig werden, stellt sich eine einfache Frage: Wie viel Wasser verbrauchen wir dafür eigentlich – und ist das in Zeiten immer häufiger auftretender Dürresommer noch verantwortbar? Diese Frage verdient eine ehrliche und faktenbasierte Antwort.“
Die GRÜNEN fordern deshalb, den zusätzlichen Wasserverbrauch und die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen rund um Feuerwerke transparent zu erfassen und öffentlich darzustellen. Auf dieser Grundlage müsse bewertet werden, wie sich Rhein in Flammen angesichts des Klimawandels weiterentwickeln kann.
„Die zusätzlichen Drohnenshows zeigen, dass Tradition und Innovation kein Widerspruch sind. Wer Rhein in Flammen langfristig erhalten will, muss die Veranstaltung Schritt für Schritt an die neuen klimatischen Realitäten anpassen“, so Bündgen abschließend.
Weitere Themen
Drohnenshow Foto: Mun the Boi