150 Jahre Seniorenzentrum St. Josef Horchheim
Große Feier am Geburtstag der Ordensgründerin
Koblenz. Mit Saxofonklängen wurden die Gäste im Seniorenzentrum St. Josef in Koblenz-Horchheim begrüßt. Hier wurde nicht nur der Geburtstag der Ordensgründerin der Armen Dienstmägde Jesu Christi, M. Katharina Kasper, gebührend gefeiert, sondern auch das 150-jährige Bestehen des Seniorenzentrums. Nach der Begrüßung der rund 100 Gäste durch Elisabeth Disteldorf, Geschäftsführerin der Katharina Kasper ViaSalus GmbH, richteten Sr. Antonie Wiß, Provinzrätin der Armen Dienstmägde Jesu Christi, Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, und Einrichtungsleiterin Astrid Doua Grußworte an die Anwesenden.
Dem Festgottesdienst, den Pfarrer Gerber zelebrierte, folgte die Segnung des neuen Glockenturms. Hier haben die Kirchenglocken des alten Seniorenzentrums, das im Jahr 2011 dem Neubau weichen musste, wieder ihren Platz gefunden, um die Andachten im Seniorenzentrum St. Josef einzuläuten.
Bei einem gemeinsamen Imbiss schwelgten die Gäste noch lange in Erinnerungen, denn das Haus blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück, in der die Dernbacher Schwestern Nachhaltiges für die Bevölkerung geleistet haben.
Auf Bitten der Horchheimer unterzeichneten 1865 die Armen Dienstmägde Jesu Christi den Vertrag zur Gründung einer Filiale in Horchheim und stellten diese unter den Schutz des heiligen Josef. Mit dem Auftrag, die Kranken vor Ort zu besuchen, die ihnen zugeschickten Kinder in Handarbeiten anzuleiten und die Armen, Waisenkinder und Alten in ihrem Hause aufzunehmen und sich ihrer anzunehmen. Diesen Auftrag erfüllten sie lange Jahre, und so entwickelte sich das Haus mit der Zeit zu einem Krankenhaus. Ende der 1980er Jahre erhielt das Gebäude schließlich seine heutige Bestimmung.
Im Mai 2012 wurde das jetzige Seniorenzentrum St. Josef eröffnet. Es besticht durch helle Räume, ein breites Pflegeleistungsspektrum sowie ein großes Beschäftigungsangebot.
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