Allgemeine Berichte | 09.10.2014

Katholisches Klinikum Koblenz Montabaur - Brüderhaus Koblenz

Große Resonanz beim Polio-Tag

Zur 15. Auflage der Veranstaltung kamen Betroffene aus ganz Deutschland

Eine Vielzahl von Besuchern hatte sich eingefunden, um dem Polio-Tag in Koblenz beizuwohnen. privat

Koblenz. Große Resonanz beim Polio-Tag im Brüderhaus Koblenz des Katholischen Klinikums Koblenz Montabaur: Auch zur 15. Auflage kamen Betroffene aus dem gesamten Bundesgebiet nach Koblenz, um sich über Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Der Polio-Tag stand unter dem Motto „Medikamentöse und funktionelle Schmerzbehandlung - Rückenbeschwerden und Wirbelsäulenveränderungen bei Polio-Betroffenen. „Die jährliche Veranstaltung ist zu einer wertvollen Tradition für Fachleute, Betroffene und ihre Angehörigen geworden“, lobte der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Alexander Schweitzer in einem schriftlichen Grußwort den Polio-Tag. Oliver Zimmer, Kaufmännischer Direktor des Katholischen Klinikums, unterstrich in seiner Begrüßung: „Das Engagement für die Polio-Patienten passt zum Auftrag und zu den Leitlinien eines katholischen Trägers. Das Team um den Leiter des Polio-Zentrums, Dr. Axel Ruetz, überzeugt seit vielen Jahren durch hohen Einsatz und eine bestmögliche medizinische Versorgung.“ Der Koblenzer Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig sprach mit Stolz davon, eine solche Einrichtung mit einer bundesweiten Bedeutung am Gesundheitsstandort Koblenz zu beheimaten.

„Wir haben von den Teilnehmern, aber auch vom Landesverband und Bundesverband Polio e.V., mit dem wir gemeinsam diesen Polio-Tag ausrichten, durchweg sehr positive Rückmeldungen erhalten“, freute sich Dr. Axel Ruetz. „Der Polio-Tag ist beispielhaft und wichtig für die Verbesserung der medizinischen Versorgungslage für die rund 70.000 Betroffenen. Nur selten findet Polio in der öffentlichen Wahrnehmung statt. Umso wichtiger ist dieser Tag. Ein Feedback, das wir immer wieder erhalten von den Betroffenen, aber auch aus der Politik.“

Mehr als 250 Besucher im Therapiezentrum des Brüderhauses Koblenz bedeuteten auch in diesem Jahr wieder eine große logistische Herausforderung. „Mein Dank gilt daher allen Kolleginnen und Kollegen, die diesen Tag möglich gemacht haben“, sagte Dr. Axel Ruetz. „Von der Hauswirtschaft über die Physiotherapie-Schule bis hin zum Therapiezentrum, der Technik, aber auch der Abteilung für Konservative Orthopädie und dem Polio-Zentrum - alle haben wie gewohnt ein Umfeld geschaffen, in dem wir bestmöglich die Teilnehmer informieren konnten, in dem aber auch ausreichend Raum zum Austausch blieb.“ Viele der Gäste besuchten zum Abschluss noch die zu Jahresbeginn neu eröffnete Polio-Krankenstation im dritten Stock des Brüderhauses.

Eine Vielzahl von Besuchern hatte sich eingefunden, um dem Polio-Tag in Koblenz beizuwohnen. Foto: privat

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