Berufliche Perspektiven Pflege
ISA bietet jungen Frauen aus Myanmar in Koblenz Karrierechancen in der Pflege
aus Koblenz
Koblenz-Güls. Junge Menschen beim Ankommen unterstützen und ihnen eine berufliche Perspektive in der Pflege eröffnen: Dafür engagiert sich die ISA Unternehmensgruppe gemeinsam mit dem Verein Myanmar-Partner e. V. Innerhalb eines halben Jahres hat die ISA acht junge Frauen aus Myanmar aufgenommen. Um die vier zuletzt angekommenen Frauen persönlich willkommen zu heißen, veranstaltete die ISA am 15. Oktober ein Begrüßungscafé im ISA DOMIZIL Laubenhof.
Die ISA-Geschäftsführung, vertreten durch Petra Klein und Jens Antony, begrüßte die jungen Frauen gemeinsam mit der Pflegedienstleitung des Laubenhofs, Frau Hertzke-Hoffmann. Diese begleitet den gesamten Entwicklungsprozess der jungen Frauen im Laubenhof und unterstützt sie bei ihren Schritten im Einrichtungsalltag. Mit der Veranstaltung unterstrich die ISA ihren Anspruch, internationalen Nachwuchskräften einen verlässlichen Einstieg und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.
Bei der ISA ankommen und beruflich wachsen
Ein neues Land, eine fremde Umgebung und viele Fragen zur eigenen Zukunft: Wer seine Heimat verlässt, um in Deutschland einen neuen Weg einzuschlagen, braucht Mut und verlässliche Unterstützung. Die ISA bietet den jungen Frauen im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres die Möglichkeit, praktische Erfahrungen in der Betreuung älterer Menschen zu sammeln, den Pflegealltag kennenzulernen und ihre Deutschkenntnisse anzuwenden und auszubauen. Zugleich schafft sie eine Grundlage für den möglichen Einstieg in eine dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft.
Beim Begrüßungscafé kamen die vier neu angekommenen FSJlerinnen mit den bereits seit dem Frühjahr bei der ISA tätigen jungen Frauen sowie weiteren Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern zusammen. Im Mittelpunkt standen das gegenseitige Kennenlernen, persönliche Erfahrungen und die Fragen der Neuankömmlinge.
Neben der ISA-Geschäftsführung und der Pflegedienstleitung nahmen Vertreterinnen und Vertreter von Myanmar-Partner e. V. sowie Anja Müller vom Beirat für Migration und Integration der Stadt Koblenz teil. Frau Müller gab Anregungen, wie die jungen Frauen ihre Deutschkenntnisse vertiefen und Kontakte über ihr berufliches Umfeld hinaus knüpfen können.
Eine besondere Bereicherung war der Besuch einer Auszubildenden aus einer weiteren Einrichtung, die selbst vor einigen Jahren aus Myanmar nach Deutschland gekommen ist. Sie berichtete von ihrem eigenen Weg und machte deutlich, welche persönlichen und beruflichen Möglichkeiten sich aus einem solchen Neuanfang entwickeln können.
Persönliche Begleitung schafft Vertrauen
Für die ISA gehört zur Nachwuchsgewinnung auch die Begleitung im Alltag. Die Geschäftsführung und die Verantwortlichen vor Ort setzen darauf, Orientierung zu geben, Fragen aufzugreifen und die jungen Frauen schrittweise an ihre Aufgaben heranzuführen. Im Laubenhof übernimmt Frau Hertzke-Hoffmann als Pflegedienstleitung dabei eine zentrale Rolle: Sie betreut die Entwicklung der jungen Frauen und begleitet ihre fachliche und persönliche Integration in den Einrichtungsalltag.
Auch der Austausch untereinander hilft beim Ankommen. Die Frauen, die bereits seit dem Frühjahr bei der ISA tätig sind, können Erfahrungen weitergeben, Fragen beantworten und den neu angekommenen Frauen Sicherheit vermitteln.
Thandar Soe, eine der neuen FSJlerinnen, beschreibt ihren Start bei der ISA als große Chance, persönlich und beruflich zu wachsen. Die jungen Frauen berichten, dass sie sich gut betreut, auf ihren Einstieg vorbereitet und herzlich aufgenommen fühlen.
Gemeinsam Perspektiven schaffen
Ein wichtiger Kooperationspartner der ISA ist Myanmar-Partner e. V. Der Verein begleitet die jungen Frauen bereits in ihrer Heimat, unterstützt die notwendigen Vorbereitungen für die Einreise und organisiert den Deutschunterricht. Die ISA knüpft daran mit praktischen Einsatzmöglichkeiten, persönlicher Begleitung und beruflichen Entwicklungsperspektiven an.
Die Zusammenarbeit zeigt zugleich, welche Voraussetzungen für einen gelungenen Start erforderlich sind. Neben sprachlicher und fachlicher Vorbereitung spielt insbesondere geeigneter, bezahlbarer Wohnraum eine wichtige Rolle. Myanmar-Partner e. V. ist für seine Arbeit auf Spenden angewiesen. Nach Angaben des Vereins hoffen derzeit rund 50 weitere Interessierte auf eine vergleichbare Chance.
Mit dem Begrüßungscafé brachte die ISA die Menschen zusammen, die diesen Weg gemeinsam gestalten. Für die acht jungen Frauen steht dabei eine konkrete Perspektive im Mittelpunkt: in Deutschland anzukommen, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln und bei der ISA eine berufliche Zukunft in der Pflege aufzubauen.
Weitere Informationen zur ISA DOMIZIL GmbH finden Sie hier: www.isa-domizil.de
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ISA DOMIZIL GmbH begrüßt junge Frauen aus Myanmar. Foto: Chiara Nonnenmacher