Lokalsport | 28.08.2014

17. Platz im Mehrkampf bei den Deutschen Meisterschaften der Kunstturner

Jan Damrau steht den Sechskampf durch

Voll konzentriert präsentierte Jan Damrau seine Übungen bei der DM in Stuttgart, hier bei einem sogenannten Markelov am Reck.  privat

Koblenz/Stuttgart. Jan Damrau nahm die Glückwünsche zum 17. Platz im Mehrkampf bei den Deutschen Meisterschaften der Kunstturner in der Stuttgarter SCHARRena bäuchlings auf einer Matte liegend entgegen. Sein Trainer Ralf Schall massierte die geschundene Rückenmuskulatur des Kunstturners vom TV Moselweiß, die seinem Schützling in der Vorbereitung auf die DM große Probleme bereitet hatte.

Obwohl Damrau die beste Platzierung seiner Laufbahn bei einer nationalen Meisterschaft erreicht hatte, mochte bei ihm keine rechte Freude aufkommen. Das Gesamtergebnis von 74,750 Punkten lag gut fünf Zähler unter den Leistungen, die der KTV Turner bei den Mittelrhein- und Rheinland-Pfalz Meisterschaften erreicht und auf internationaler Ebene bei seinem Einsatz als Gastturner in der französischen Kunstturn-Liga bestätigt hatte. Tatsächlich wäre der 27-Jährige mit einem ähnlichen Ergebnis unter den ersten zehn der Meisterschaften gelandet, aber zum einen ließen die Verletzungsprobleme während der Vorbereitung nicht die Darbietung aller Schwierigkeitsteile zu, und zum anderen galt der Wettkampf für die Nationalturner als WM Qualifikation, sodass die Kampfrichter äußerst streng zu Werke gingen. Hervorzuheben bleibt, dass Jan Damrau einer der wenigen Turner war, der sein Programm ohne nennenswerte Fehler präsentierte und so beispielsweise das Gerätefinale am Boden lediglich um 35 Hundertstel verpasste. Im Hinblick auf die am 27. September beginnende Saison in der 2. Kunstturn-Bundesliga bleibt zu hoffen, dass die Physiotherapeuten den gesetzten Sechskämpfer der KTV Koblenz wieder völlig fit bekommen, sodass der Moselweißer die 80 Punkte Marke in der Liga in Angriff nehmen kann.

Voll konzentriert präsentierte Jan Damrau seine Übungen bei der DM in Stuttgart, hier bei einem sogenannten Markelov am Reck. Foto: privat

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