Allgemeine Berichte | 08.05.2013

Achte Stunde der Philharmonie in Koblenz

Konzert voller Gegensätze

Mesopolis-Quartett interpretiert am 12. Mai im Görreshaus Werke von Schubert, Hindemith und Mendelssohn

Das Mesopolis-Quartett (v. l.): Hartwig Hönle, Andreas Sokol, András Metzker und Demetrius Polyzoides. privat

Koblenz. Die achte Stunde der Philharmonie am Sonntag, 12. Mai, um 11 Uhr im Görreshaus eröffnet mit dem Höhepunkt der Schubert‘schen Schwermut: dem Streichquartett Nr. 15 d-Moll D 810 „Der Tod und das Mädchen“. Das Werk bewegt sich im romantischen Widerstreit von bitterer und erlösender Todessehnsucht. Den Weg aus Schuberts Melancholie weist Paul Hindemiths parodistischer Humor: In dessen „Ouvertüre zum Fliegenden Holländer wie sie eine schlechte Kurkapelle morgens um sieben am Brunnen vom Blatt spielt“ wird die Praxis provinzieller Musikpflege karikiert. Das Konzert endet beschwingt mit Mendelssohns Streichquartett Nr. 1 Es-Dur op. 12.

Das Mesopolis-Quartett wurde 1999 gegründet. Die Übersetzung des Namens aus dem Griechischen bedeutet „Zwischen den Städten“ und gründet sich in den beiden Wohn- und Arbeitsorten der Musiker: Köln und Koblenz. Demetrius Polyzoides ist Mitglied der ersten Violinen des Gürzenich-Orchesters Köln. András Metzker spielt in der Stimmgruppe der ersten Violinen der Rheinischen Philharmonie Koblenz. Sein Kollege Andreas Sokol ist der Solo-Bratscher im Koblenzer Orchester. Hartwig Hönle war stellvertretender Solocellist des Rundfunksinfonieorchesters WDR Köln.

Karten sind erhältlich im Orchesterbüro im Görreshaus, unter Tel. (02 61) 30 12-272, um im Internet unter www.ticket-regional.de.

Das Mesopolis-Quartett (v. l.): Hartwig Hönle, Andreas Sokol, András Metzker und Demetrius Polyzoides. Foto: privat

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