Allgemeine Berichte | 15.09.2015

Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz informiert

Langner: Land fördert weitere Arbeitsplätze in Integrationsfirma

Sechs neue Stellen für Menschen mit Behinderungen geschaffen

Koblenz-Bubenheim/Mainz. Das Land fördert weitere Integrationsprojekte und schafft sechs neue Stellen in einer Integrationsfirma, die Menschen mit Behinderungen eine Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen. Sozialstaatssekretär David Langner übergab heute in Koblenz-Bubenheim der Globus-Personalleiterin Brigitte David den Bewilligungsbescheid über 94.500 Euro.

„Das Land fördert mit diesem investiven Zuschuss die Anschaffung der Leergutannahmeanlage im ‚Globus Getränkecenter Leergut‘. Damit werden sechs behindertengerechte Arbeitsplätze geschaffen, die Menschen mit einem Handicap eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt geben“, unterstrich Staatssekretär Langner. Als Pluspunkt nannte Langner, dass die schwerbehinderten Beschäftigten ein tarifliches Gehalt erhielten, in die betrieblichen Abläufe des gesamten Standortes eingebunden seien und ihnen auch verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten würden.

„Die Teilhabe am Arbeitsleben spielt in den rheinland-pfälzischen Leitlinien der Politik für behinderte Menschen eine besondere Rolle. Deshalb haben wir für das vergangene und laufende Jahr auch Mittel für je 40 neue Integrationsarbeitsplätze bereitgestellt und werden auch 2016 noch 20 fördern“, so David Langner. Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz 70 Integrationsfirmen in denen 875 schwerbehinderte Menschen arbeiten.

Langner sagte, dass sich Rheinland-Pfalz beim Ausbau von Integrationsfirmen immer als Vorreiter verstanden habe und dieser Weg mittlerweile auch von anderen Bundesländern erfolgreich beschritten werde. So bringe die öffentliche Förderung der Beschäftigung von behinderten Menschen in einer Integrationsfirma gesellschaftlich und volkswirtschaftlich den größten Nutzen im Vergleich zur Arbeitslosigkeit oder der Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen. „Die Beschäftigten von Integrationsfirmen zahlen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. Somit finanziert sich das System der Integrationsfirmen gesamtgesellschaftlich selbst. Außerdem nehmen behinderte Menschen aktiv am Arbeitsleben teil und bringen sich mit ihren Leistungen ein“, erklärte der Staatssekretär.

Pressemitteilung des

Ministerium für Soziales, Arbeit,

Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz

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